Tatjana Patitz: „Als Trump Präsident geworden ist, habe ich zwei Tage lang nur geheult.“

Tatjana Patitz: „Als Trump Präsident geworden ist, habe ich zwei Tage lang nur geheult.“

Für eine Modestrecke stand das bekannte 90ies Supermodel Tatjana Patitz, die gleichzeitig auch Covermodel der aktuellen Ausgabe ist, für MADAME vor der Kamera. Die 52-Jährige spricht im anschließenden über ihr Leben, die Herausforderungen als alleinerziehende Mutter und ihr Unbehagen über die aktuelle amerikanische Politik.

Ich lebe lieber für mich als für die Öffentlichkeit.

Die gebürtige Hamburgerin lebt zusammen mit ihrem 15-jährigen Sohn in der Nähe von Santa Barbara in Kalifornien in einer lateinamerikanischen Community. Sie führt ein fast normales Leben als berufstätige Mutter und Umweltaktivistin. „Hier haben wir alles, was wir brauchen“, so Tatjana Patitz. „Ich lebe lieber für mich als für die Öffentlichkeit.“ Seit einigen Jahren leben Mutter und Sohn auf einer Ranch mit vielen Tieren: „Davor haben wir lange in Malibu gewohnt, doch das wurde irgendwann zu chichi. Es wäre für Jonahs Entwicklung nicht gut gewesen, mit Klassenkameraden aufzuwachsen, die schon im Kindesalter mit Papas Kreditkarte protzen.“

Als Trump Präsident geworden ist, habe ich zwei Tage lang nur geheult.  Es ist leider gerade keine gute Zeit in Amerika!

Doch in der lateinamerikanischen Community kommt die Familie nicht nur zur Ruhe, sondern spürt auch hautnah die Auswirkungen der aktuellen Migrationspolitik: „Letztes Jahr war es besonders schlimm. Da wussten einige Kids in Jonahs Highschool nicht, ob die Eltern noch da sind, wenn sie nach Hause kommen.“ Mit der aktuellen politischen Situation in den USA ist Tatjana Patitz nicht zufrieden: „Als Trump Präsident geworden ist, habe ich zwei Tage lang nur geheult. Diese alten Männer, die uns da in Washington regieren, denken eh nur an eins: Wie kann man noch mehr Profit rausschlagen? Es ist leider gerade keine gute Zeit in Amerika.“

Enge Kleider und hohe Hacken, das ist nicht so mein Ding. Ich mag es lieber ruhiger und natürlicher.

Sie selber erinnert sich noch gerne an ihre Blütezeit in den 90er Jahren: „Es war eine unglaubliche Zeit, die sich so nicht noch einmal wiederholen wird. Ich glaube, die Menschen sehnen sich mehr denn je nach Authentizität, nach echten Frauen mit Identifikationspotenzial.“ Das sie selber eine echte und authentische Frau ist, beweist das Supermodel mit ihrem lässigen Kleidungsstil: „Hier in Santa Barbara laufe ich meistens in Jeans und T-Shirt rum. Enge Kleider und hohe Hacken, das ist nicht so mein Ding. Ich mag es lieber ruhiger und natürlicher. Eine Frau in Männerhose und -blazer, das birgt eine gewisse Spannung!“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle. MADAME/Bauer Media Group, Bildrecht: Tatjana Patitz/Instagram

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