Stadtmobiliar wird zunehmend sauberer

Stadtmobiliar wird zunehmend sauberer

Masten werden gereinigt und mit Schutzschicht versehen – Vorbild für andere Städte 

Die im vergangenen Jahr begonnene Aktion, bei der Schilder- und Ampelmasten in der Innenstadt mit einer Schutzschicht versehen werden, hat bisher zu guten Ergebnissen geführt. Sie wurde daher in 2019 fortgeführt und kann voraussichtlich bis zum Ende dieses Jahres abgeschlossen werden. Sehr viele der im öffentlichen Straßenland in der Innenstadt vorhandenen Masten werden dabei gereinigt und mit einem Schutzanstrich versehen. Durch die Anti-Haft-Wirkung verhindert der Anstrich, dass die Flächen bemalt oder mit Aufklebern verunstaltet werden können.

Dadurch erscheint das Stadtmobiliar gepflegter als zuvor. Außerdem ist die transparente Schutzschicht durch den Einsatz von Wasser einfach und kostengünstig sauber zu halten. Mitarbeiter der von der Stadt beauftragten „Kölner Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung mbH“ machen regelmäßige Kontrollgänge, beseitigen aufgetretene Schmierereien mit Schwamm und Wasser oder ziehen Aufkleber einfach ab. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass das Projekt deutlich zu einer nachhaltigen Sauberkeit der Masten und damit auch zur Verbesserung des Gesamteindrucks einer Straße oder eines Platzes geführt hat.

Im vergangenen Jahr konnte die Stadt rund 1.400 Masten und etwa 900 Schilderrückseiten reinigen, mit grauer Farbe beschichten und zusätzlich mit dem Anti-Graffiti- und Aufkleber-Schutz versehen lassen, zusammen also rund 2.300 Objekte. In diesem Jahr werden durch eine Erhöhung des Auftrags bis zum Jahresende etwa 675 Verkehrsschildermasten, 225 Ampelmasten, 1.350 Schilderrücken und etwa 800 Straßenbeleuchtungsmasten hinzukommen, zusammen also weitere 3.050 Objekte. Die Kosten in 2018 und 2019 für die Arbeiten an den rund 5.350 Objekten betragen zusammen rund 450.000 Euro.

Im Gestaltungshandbuch der Stadt Köln, das im Dezember 2017 vom Rat der Stadt Köln beschlossen wurde, ist als wichtiger Instandhaltungsgrundsatz auch die „raumdeckende Reinigung des Stadtmobiliars“ genannt. Die Stadt setzt dies mit diesem Projekt nachhaltig um.

Die Kontrolle und Reinigung der Elemente soll künftig durch ein Förderprojekt des Jobcenters vor dem Hintergrund des Teilhabechancengesetzes erfolgen. Aufgrund des Erfolges haben inzwischen auch andere deutsche Städte Musterflächen anlegen lassen und ähnliche Aufträge nach dem Vorbild des Kölner Projektes erteilt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Stadt Köln, Bildrechte: KNJ/Martina Uckermann

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