Der perfekte erste Eindruck – wie gelingt er wirklich?

Der perfekte erste Eindruck – wie gelingt er wirklich?

Zählt wirklich nur er? Alle wollen ihn, kaum einer kriegt ihn: den perfekten ersten Eindruck. Ob beim Date, auf Parties oder beim Vorstellungsgespräch – jeder kennt den Stress, ein perfektes Debüt hinzulegen. Es gibt ein paar Tipps, wie die erste Begegnung garantiert gelingt.

 

Ist der erste Eindruck einmal passiert, lässt er sich schwer wieder ändern – das zeigt eine Studie der Princeton-Universität. Nachdem ein Mensch sein Urteil gefällt hat, sucht er in der Restzeit nur noch Beweise, die seine Entscheidung bestätigen. Verantwortlich dafür, dass Menschen von einem Anhaltspunkt aus Schlussfolgerungen ziehen, ist die typische Denkweise im Gehirn. Das wohl beste Beispiel hierfür ist, dass blonde Frauen häufig mit Dümmlichkeit assoziiert werden. Dieses Phänomen nennen Wissenschaftler den „Halo-Effekt“.

 

Wenngleich sich das menschliche Gehirn so leicht vom Gegenüber beeinflussen lässt – so ist es auch umso leichter, es zu überlisten. Mit ein paar hilfreichen Tipps und kleinen Gesten wird der erste Eindruck garantiert ein Erfolg:

 

Das Nicken ist die einfachste Art, vom Gegenüber Anerkennung zu ernten. Dem anderen signalisiert es „Ich höre dir zu“ oder „Du hast recht“. Bei den Mitmenschen kommt das positiv an, denn in den meisten Kulturen gilt Nicken als Zustimmung.

Den anderen zu spiegeln ist ein weiterer Tipp, der besonders im Job gut ankommt. Die Kür hierbei ist, sich den Gesten anzupassen, ohne dabei plump zu wirken. Ein Beispiel hierfür: Hat der Gegenüber die linke Hand locker auf dem Tisch abgelegt, legt man die rechte Hand hin.

Nähe aufbauen ohne jemandem zu nahe zu kommen: Seitliches Annähern heißt hier der Trick. Stehen zwei Menschen im rechten Winkel zueinander und bilden somit eine Ecke, können sich die Ellenbogen fast berühren. Dies vermittelt ein vertrauteres Gefühl, ohne dem Gegenüber lästig zu werden.

Der Anlehnungstrick bewährt sich dann, wenn man vor einer größeren Runde sprechen muss. Hierbei lehnt man sich entspannt an eine Wand oder an ein Stehpult. Das erdet und man spürt eine gewisse Haltung.

Für das erste Date gilt: Je inspirierender die Umgebung, desto interessanter kommt man auch selbst rüber. Also für die nächste Verabredung ruhig mal eine spannende Kulisse auswählen.

 

Wenn das alles immer noch nichts hilft, bleibt nur noch die Chance auf den „Recency-Effekt“. Das ist der letzte Eindruck des ersten Eindrucks. Später gewonnene Informationen haben einen größeren Einfluss auf die Erinnerungsleistung als zuvor entstandene. Also die letzte Möglichkeit noch einmal nutzen und das Beste aus sich herausholen.

 

Quelle: MAXI, Archivbild

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