Oberbürgermeisterin Henriette Reker – Stellungnahme zum Ebertplatz in der heutigen Ratssitzung

Oberbürgermeisterin Henriette Reker – Stellungnahme zum Ebertplatz in der heutigen Ratssitzung

„Am Ebertplatz muss sich etwas ändern. Diese Erkenntnis haben wir aber nicht erst seit wenigen Wochen und Monaten, sondern schon länger. In der Vergangenheit wurde hier im Rat und auch in der Stadtgesellschaft viel über diesen für uns so zentralen Platz diskutiert. Allein es mangelte am Entscheidungswillen. Vor wenigen Wochen wurde nun endlich der notwendige Beschluss zur kompletten Umgestaltung des Eberplatzes gefasst und damit können die bereits in der Verwaltung vorbereiteten Planungsprozesse beginnen. Ich setze mich dafür ein, dass diese Planungen trotz Beteiligungs- und Ausschreibungsverfahren zügig voran gehen.

 

Für die Zeit bis zum ersten Spatenstich werden wir den Platz wieder so gestalten, dass Menschen ihn nicht konsequent meiden – weil sie sich unsicher fühlen. Gemeinsam mit der Polizei müssen wir für mehr Sicherheit und Ordnung sorgen. Mit Anwohnern, Politik, Vereinen und Künstlern müssen wir aber auch für mehr Belebung sorgen. Wenn wir den Platz menschenleer machen, haben wir nichts gewonnen. Im Gegenteil: wir haben verloren. Deswegen habe ich eine Projektgruppe einberufen lassen, die sich mit allen relevanten Akteuren an einen Tisch setzt und sich zu den Themen Sicherheit, Sauberkeit, Ordnung und Belebung Gedanken macht.

 

Ich bin dem Stadtdirektor dankbar, das erste Maßnahmen, die in die Zuständigkeit unserer Verwaltung gehören, bereits umgesetzt wurden. Dazu gehören mehr Ordnungspersonal, eine bessere Ausleuchtung, mehr Reinigung und eine bessere Übersichtlichkeit des Platzes durch den Rückbau von Beeten und Kübeln. Gemeinsam mit der Polizei, die ihre Personalpräsenz dort weiterführt, werden wir uns Gedanken machen müssen zu baulichen Maßnahmen, die auch Schließungen der Zugänge vorsehen. Noch in diesem Jahr werden wir als Verwaltung dazu ein Konzept vorlegen, das all diese Punkte berücksichtigt.“

 

 

Text – und Bildquelle: Stadt Köln

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