Lange Liste der geplanten Kunstrasenplätze

Lange Liste der geplanten Kunstrasenplätze

4,39 Millionen Euro pro Jahr allein für Kunstrasenplätze

 

Die Kölner Vereine und Sportanlagen setzen für einen praktikablen Ganzjahresbetrieb auf Kunstrasenplätze. Zu den vorhandenen 28 Kunstrasenplätzen kommen weitere 16 Plätze, die derzeit in der Planung oder im Bau sind. Sieben Kunstrasenplätze sollen 2017/2018 konkret in Angriff genommen werden. Allein im Jahr 2016 bereitet derzeit die Sportverwaltung konkrete Baubeschlüsse für diese Projekte im Gesamtvolumen von 7,95 Millionen Euro vor. Der gerade vom Rat verabschiedete Etat sieht ein Jahresbudget für diese Plätze von 4,39 Millionen Euro vor. Dazu sollen noch Restmittel aus den Vorjahren eingesetzt werden. Köln hatte sich bei der Anmeldung zum damaligen Konjunkturpaket II Finanzmittel vom Bund gesichert, so dass in den vergangenen Jahren wesentlich mehr Projekte finanziell abgesichert werden konnten.

 

Daneben planen außerdem noch Kölner Vereine die Umwandlung von Tennenplätzen in Kunstrasenplätze mit einem geplanten Zuschussvolumen von 3,7 Millionen Euro. Für die Reihenfolge der zu fördernden Kunstrasenplätze hatte der Sportausschuss eine Prioritätenliste erarbeitet, die Zug um Zug realisiert wird. Der bisherige Boom bei der Planung der neuen Kunstrasenplätze und der Wegfall der Bundesmittel führt jetzt dazu, dass über die bisher „angemeldeten“ Plätze hinaus voraussichtlich erst wieder frühestens 2018/2019 neue Planungen aufgenommen werden können, die dann aus dem kommunalen Finanztopf allein bezuschusst werden sollen.

 

Andere Bauprojekte von Kölner Vereinen sollen sowohl in 2016 als auch 2017 mit insgesamt 900.000 Euro aus dem städtischen Finanztopf gefördert werden. Auch hier konnten durch das abgelaufene Konjunkturpaket II und dem städtischen Budget in den vergangenen Jahren den Kölner Vereinen insgesamt 161 Projekte mit einem Zuschussvolumen von rund 7,7 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden und damit viele Vereinsbaumaßnahmen in erheblichem Umfang gefördert werden. Das Konjunkturprogramm ist ebenfalls nunmehr ausgelaufen und in den nächsten Jahren stehen soweit absehbar ausschließlich die im städtischen Etat ausgewiesenen Mittel in Höhe von 900.000 Euro für solche Vereinsvorhaben zur Verfügung.

 

 

 

Quelle: Stadt Köln, Archivbild

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