Andrea Sawatzki: Mein jetziges Alter ist für mich eigentlich viel schöner, als jung zu sein.

Andrea Sawatzki: Mein jetziges Alter ist für mich eigentlich viel schöner, als jung zu sein.

Andrea Sawatzki (54) scheint auf dem Zenit ihrer Karriere angekommen zu sein. Mit 54 fühlt sich die Schauspielerin, Autorin, Synchronsprecherin und Sängerin glücklich wie nie. Nun erzählt die Wahlberlinerin von ihren privaten Glücksmomenten und reflektiert das Älterwerden. Die 54-Jährige ist beruflich viel gefragt: Allein dieses Jahr drehte sie sieben Filme und ihre Bücher wurden zu Bestsellern. Doch trotz allem ist ihr Beruf für sie Entspannung: „Wenn ich vor der Kamera stehen darf, ist das für mich kein Stress, sondern Erholung pur. Einfach, weil ich meinen Beruf so sehr liebe!“, schwärmt die Schauspielerin. „Ich habe den Eindruck, die Früchte meiner bisherigen Arbeit zu ernten.“ Energie schöpft Andrea Sawatzki vor allem aus ihrer Ehe mit Christian Berkel. „Das Glück mit meinem Mann Christian ist die Basis, von der aus ich immer wieder zu neuen Ufern aufbrechen kann“, erklärt die ehemalige Tatortkommissarin. Zusammen haben die beiden zwei Söhne: Moritz und Bruno. Mehr braucht die Schauspielerin nicht, um glücklich zu sein. „Spezielle Hobbies habe und brauche ich nicht. Meine Familie, meine Berufe sowie lange Spaziergänge durch den Wald mit unseren beiden Hunden – das alles ist für mich ganz wichtig“, sagt sie.

 

Wir haben uns gemeinsam mal überlegt, später eine WG zu gründe!

Mit dem Älterwerden hat die 54-Jährige kein Problem: „Mit den Jahren werde ich so herrlich entspannt – mein jetziges Alter ist für mich eigentlich viel schöner, als jung zu sein“, gibt die Schauspielerin zu. Aber sie kennt auch die Schattenseiten des Alters. „Meine Mutter lebt in einem Seniorenheim. Da herrscht teilweise so eine Freudlosigkeit. Ich habe einige alte Leute kennengelernt, die sich aufgegeben haben. Gegen die Vereinsamung im Alter muss etwas getan werden“, erzählt Andrea Sawatzki. Für ihre Zukunft hat die ehemalige Tatortkommissarin schon Pläne geschmiedet. „Mein Mann und ich haben einen tollen Freundeskreis. Wir haben uns gemeinsam mal überlegt, später eine WG zu gründen“, erklärt die Wahlberlinerin. „Man muss versuchen, sich die Lebensfreude zu bewahren. Das Leben feiern, das möchte ich auch im hohen Alter.“

 

 

 

 

Quelle: Myway, Bildquelle: staatstheater_braunschweig

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.