Top-Tipps für eine Köln-Kurzreise

Top-Tipps für eine Köln-Kurzreise

Köln eignet sich perfekt für einen Kurzurlaub. Die Rheinmetropole ist kompakt genug, dass man nicht den Überblick verliert, aber auch nicht zu klein, sodass keine Langeweile aufkommt. Nicht zuletzt sind es die Offenheit und die Gastfreundlichkeit der Kölner, die die Domstadt zu einem Besuchermagneten machen. Neben den berühmten Sehenswürdigkeiten erwartet Besucher in Köln ein breites kulinarisches Angebot inklusive der typischen Brauhauskultur.

Top-Sehenswürdigkeiten im Zentrum

Schon am Ausgang des Hauptbahnhofs erblicken die mit der Bahn angekommenen Köln-Besucher die Hauptattraktion der Stadt. Der Kölner Dom ist mit seinen zwei 157 Meter hohen Türmen und dem gotischen Architekturstil das unverwechselbare Wahrzeichen Kölns, ein imposantes Weltkulturerbe und ein Wallfahrtort für viele Katholiken. Eine Domführung ist besonders für Gruppen empfehlenswert. Die Besucher können sich zum Beispiel die Domschatzkammer mit den Petrus-Reliquien zeigen lassen. Wer auf den Südturm aufsteigt, genießt von dort aus einen atemberaubenden Blick über die Stadt. Doch Achtung: Auf dem Weg zur Turmspitze muss man 533 Stufen erklimmen!

Unbedingt sehenswert und vom Dom aus fußläufig zu erreichen ist die Kölner Altstadt mit ihrem ganz besonderen Flair. Hier gibt es kleine mittelalterliche Gässchen, die Kirche Groß Sankt Martin, das historische Rathaus und zahlreiche Brauhäuser. In der Altstadt kann man bummeln, Kölsch trinken und die einzigartige Atmosphäre auf sich wirken lassen.

Unweit des Doms liegt das Römisch-Germanische Museum mit den archäologischen Zeugnissen des alten Rom. Gleich nebenan zeigt das Museum Ludwig bedeutende Kunstwerke der Moderne. Beide Museen sind ein Muss für Kulturliebhaber.

Der Rheinauhafen befindet sich etwas südlich der Altstadt. Hier stehen alte Gebäude neben den neuen Kranhäusern, die vor allem durch ihre Größe beeindrucken. Am Rheinauhafen liegen das Schokoladenmuseum sowie das Sport- und Olympiamuseum. Da die meisten Attraktionen in der Kölner Innenstadt konzentriert sind, ist eine zentral gelegene Übernachtungsmöglichkeit empfehlenswert. Von dort aus kann man seine Ausflüge entspannt starten und schnell wieder zurückkehren.

Gastronomische Vielfalt

Die Liebe zu Köln geht dank der lokalen und internationalen Küche durch den Magen. Bei rund 3.000 Gastronomiebetrieben ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die kulinarische Vielfalt reicht von vegan bis gutbürgerlich, von Street Food bis zur gehobenen Küche – von den zahlreichen Wochenmärkten sowie Cafés, Bars und Kneipen ganz zu schweigen. Gourmets und Liebhaber französischer Küche kommen zum Beispiel im Sternerestaurant „Le Moissonier“ auf der Krefelder Straße auf ihre Kosten. Deftiges Essen wird vor allem in den Brauhäusern serviert.

Eine ganz besondere Stellung unter den typischen Spezialitäten Kölns genießt die original kölsche Brauhauskultur mit ihrem einmaligen und weit über die Grenzen der Domstadt bekannten Kölsch. Bekannte Brauhäuser sind das Früh, zur Malzmühle, Gaffel, Päffgen und Peters. Kulinarisch wird in den meisten Brauhäusern viel geboten: von kleineren Häppchen bis zu kölschen Klassikern wie Bierhaxe, Grünkohl mit Mettwurst, Kölschem Kavier, „Soorbrode“ (Sauerbraten) oder auch „Himmel un Äd“. Letzteres wird im Hochdeutschen als „Himmel und Erde“ ausgesprochen und besteht aus Stampfkartoffeln mit Apfelstückchen, die in Köln typischerweise mit gebratener Blutwurst und Zwiebeln serviert werden.

Um die lokale Brauhauskultur aus nächster Nähe kennenzulernen, können Köln-Gäste an einer der zahlreichen Brauhausführungen teilnehmen. Zu einer Brauhaus-Tour gehört nicht nur eine geballte Ladung an interessanten Informationen über Kölns Braukultur und allerhand Wissenswertes zu Köln und seinen Bewohnern – je nach Tour sind auch ein bis mehrere Getränke inklusive.

 

 

 

 

 

Quelle: Media.biz, Bildrechte: Flickr Köln Sven Gauditz CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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