Staraufgebot bei Impro Tatort-Dreh – höchste Geheimhaltung war angesagt

Staraufgebot bei Impro Tatort-Dreh – höchste Geheimhaltung war angesagt

Produktionsleiter und Produktionsfirma wollten vorab nichts verraten: Die Dreharbeiten am vergangenen Donnerstag und Freitag waren absolut geheim. Anders als bei anderen „Tatort“-Drehs wussten selbst die Schauspieler nicht, was hinter den Türen des leerstehenden Waldhotels Grunge in Kaldauen passieren würde. „Tatort“-Ermittler aus Dortmund und Münster trafen mit weiteren prominenten Kollegen auf Regisseur Jan Georg Schütte, Spezialist für Drehs ohne festes Drehbuch.

Mit dabei: Anna Schudt und Jörg Hartmann (beide „Tatort“ Dortmund), Friederike Kempter („Tatort“ Münster), Ben Becker, Charly Hübner („Polizeiruf 110“), Bjarne Mädel („Der Tatortreiniger“), Friedrich Mücke, Nicholas Ofczareck und Elena Uhlig. Laut WDR galten „höchste Sicherheitsvorkehrungen und absolute Geheimhaltung“.

Von der Handlung des improvisierten Sonntagskrimis wird einiges verraten: Weil es bisher nicht gelungen ist, die Täter einer Mordserie an Polizeibeamten dingfest zu machen, wird ein „High-Performance-Team der sieben besten NRW-Kommissare“ zusammengerufen, um sich auf den Fall einzuschwören. Sie sollen die Mordserie beenden. Dabei werden sie von international renommierten Krisenberatern gecoacht, dargestellt von Charly Hübner und Bjarne Mädel. „Die namhaften Schauspieler wurden vor ganz besondere Herausforderungen gestellt. Ohne die Profile der anderen Darsteller zu kennen, improvisierten die Akteure zwei Tage lang auf Basis ihrer Rollenprofile“, schrieb der WDR. Unvorhersehbare Situationen beeinflussten dabei den Fortgang der Krimihandlung. Erst im Laufe der Dreharbeiten entwickelte sich, wer „gut“ und wer „böse“ ist.

212 Stunden Filmmaterial gedreht

Auch der technische Aufwand mit allein 24 bemannten sowie zwölf unbemannten Kameras war laut WDR hoch. Der Stadt Siegburg zufolge wurde der Höhenweg am Waldhotel Grunge immer wieder gesperrt. Die meisten Dreharbeiten sollten drinnen stattfinden. Sieben Stunden wurde improvisiert, das Filmmaterial der verschiedenen Kameras ist insgesamt 212 Stunden lang. Es wird jetzt im Schnitt gesichtet und zu einem 90-minütigen Film verdichtet. Es wird einige Monate dauern, bis das Material bearbeitet wird. Sendetermin wird dann voraussichtlich im Januar 2020.

 

 

 

 

 

 

 

 

Text – und Bildquelle: WDR, Fotocredit: TomTrambow

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