Stadt stellt Planungen für Silvester vor

Stadt stellt Planungen für Silvester vor

Kulturprogramm und Lichtinstallation auf dem Roncalliplatz 

Auch in der Silvesternacht 2018/2019 wird es wieder ein attraktives Kulturprogramm im Umfeld des Kölner Doms geben – wenn auch in reduziertem Rahmen. Erneut wird der Gospel-Chor der Friedenskirche den Übergang in ein neues Jahr musikalisch begleiten. Er besteht aus internationalen Stars der Gospel-Szene und rund 150 bis 200 Kölnerinnen und Kölnern, die sich für einen Gospel-Workshop anmelden und unter professioneller Leitung das Chor-Programm des Silvester-Abends einstudieren und dann vortragen können. Auch weitere auftretende Künstlerinnen, Künstler und Bands werden dem Publikum sowohl ein internationales als auch regionales Musikprogramm mit integrativem Charakter bieten. Dabei orientiert sich das Programm an den Vorgaben des Ordnungsamtes und der Polizei, keine Bands mit großer Sogwirkung auf dem Roncalliplatz auftreten zu lassen. Die Gebäudefassaden auf dem Roncalliplatz und in der Domumgebung West werden angestrahlt und verleihen den Plätzen dadurch ein feierliches Ambiente und hellen sie zugleich auf.

Das von der Stabsstelle Events im Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit erarbeitete Programm wurde am gestrigen Montag, 12. November 2018, dem Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen vorgestellt. „Wenngleich die Inszenierungen eines kulturellen Silvesterprogramms im Domumfeld sowohl bei der Bevölkerung als auch in der medialen Öffentlichkeit auf eine sehr positive Resonanz gestoßen sind, werden wir das kulturelle Rahmenprogramm im Vergleich zu den vergangenen zwei Jahren reduzieren“, stellt Henriette Reker fest und erläutert: „Nach den Vorkommnissen in der Silvesternacht 2015/2016 hat Köln in den folgenden zwei Jahren ein deutlich sichtbares Zeichen für einen friedlichen und feierlichen Jahreswechsel gesetzt und sich als bunte, vielfältige und offene Stadt präsentiert, die für ein friedvolles Miteinander aller Menschen steht. Nun ist es an der Zeit, bezüglich der Gestaltung der Jahreswechsel einen Weg zurück zur Normalität zu finden. Die Kölnerinnen und Kölner brauchen kein großes städtisches Programm, um zu feiern, wie sie es immer getan haben und wie es zum Wesen unserer Stadt passt – fröhlich, tolerant und friedlich!“

 

Nach den Vorkommnissen in der Silvesternacht 2015/2016 hatte die Stadt Köln zu den Jahreswechseln 2016/2017 und 2017/2018 ein künstlerisches und kulturelles Rahmenprogramm mit partizipativen Ansätzen für die unmittelbare Domumgebung realisiert und ein Sicherheitskonzept erstellt, das unter Beteiligung der Landes- und Bundespolizei sowie privater Sicherheitsdienstleister umgesetzt wurde. Alle Sicherheitsmaßnahmen bleiben gegenüber Silvester 2017 unverändert. Auch für die kommende Silvesternacht wird ein Feuerwerksverbot für die Domumgebung erlassen. Erstmals wird die temporäre Feuerwerksverbotszone zwischen 22 und 2 Uhr um Teile der Marzellenstraße (zwischen Komödienstraße und dem Kreisverkehr Dompropst-Ketzer-Straße) und der Komödienstraße (zwischen Marzellenstraße und dem Treppenaufgang zur Straße „Burgmauer“) erweitert. Der Bahnhofsvorplatz wird wieder taghell erleuchtet, auch innerhalb der Schutzzone wird dies jederzeit möglich sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Stadt Köln, Archivbild

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