„Sie hatte furchtbare Angst davor, dass er mich verletzen könnte“: Sohn von Hannelore Elsner spricht über den Krebstod seiner Mutter und seinen Vater Dieter Wedel

„Sie hatte furchtbare Angst davor, dass er mich verletzen könnte“: Sohn von Hannelore Elsner spricht über den Krebstod seiner Mutter und seinen Vater Dieter Wedel

Seine Mutter, die Schauspielerin, verstarb im April an einer Krebserkrankung. Nun hat sich ihr Sohn Dominik Elstner zum ersten Mal über die letzten Wochen im Leben seiner Mutter geäußert und erzählt, warum die 76-Jährige ihre Erkrankung vor der Öffentlichkeit geheim hielt. „Sie wollte nicht als kranke Frau in der Öffentlichkeit stehen“, sagte der 38-Jährige in einem Interview in der neuen Ausgabe des Hamburger Magazins stern. Zudem hätten die Ärzte ihr bei der ersten Diagnose versichert, sie habe gute Chancen zu überleben. Seine Mutter habe es vermieden über ihren Zustand zu reden. Sie habe gesagt: „Wenn ich so viel über den Tumor rede, dann stachele ich ihn noch an, und er frisst mich noch mehr auf.“

Hannelore Elstner, die im April im Alter von 76 Jahren an Brustkrebs und Leukämie in einem Krankenhaus in München verstarb, gehörte zu den bekanntesten und populärsten Schauspielerinnen Deutschlands. Zu Beginn ihrer Karriere ließ sie das „t“ aus ihren Namen streichen.

Ihr Sohn Dominik Elstner, der heute als Fotograf in Köln arbeitet, erzählt im exklusiven Gespräch mit dem stern auch von dem schwierigen Verhältnis zu seinem Vater Dieter Wedel. Dem Filmregisseur wurde 2018 von mehreren Frauen sexueller Missbrauch bis hin zur Vergewaltigung vorgeworfen. Über sein ersten Treffen mit Wedel im Alter von 16 Jahren sagt Elstner: „Meine Mutter hatte furchtbare Angst davor, dass er mich verletzen könnte.“

Elstner selbst habe großes Mitleid mit den Frauen, die Wedel angeblich missbraucht haben soll. Wenn die Vorwürfe stimmen sollten, könne sein Vater dafür keine Vergebung erwarten. Er wisse, was zwischen seinem Vater und seiner Mutter passierte. Und das sei schon zu viel gewesen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle. Stern/Gruner & Jahr, Bildrechte: Bertelsmann

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