Opaljäger in der Goldschmiede: Auf der Suche nach dem schönsten Stein

Opaljäger in der Goldschmiede: Auf der Suche nach dem schönsten Stein

Er schimmert in den Farben des Regenbogens und gilt als einer der wertvollsten Edelsteine der Welt: der Opal. In seiner diesjährigen Ladenausstellung vom 5.-7. März 2015 lädt der Kölner Goldschmied Christian Heyden Schmuckliebhaber in die Welt dieses vielfältigen Edelsteins ein. Interessierte können sich aus Rohopalen einen individuellen Schmuckstein schleifen lassen.

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Vom 5.-7. März 2015 steht die Kölner Goldschmiede von

Christian Heyden ganz im Zeichen des Opals. Dabei zeigt er neben erlesenem Unikatschmuck hauptsächlich sehr hochwertige ungefasste Steine aus Australien und Mexiko, aus denen sich die Besucher ein Schmuckstück ganz nach ihren Wünschen anfertigen lassen können. Auch wer sich selbst einmal ein wenig als Opaljäger erleben und seinen Steinfund vom Schleifen bis zum Polieren begleiten möchte, kommt auf seine Kosten. Zur Suche nach dem schönsten Stein steht in der Goldschmiede eine große Schale mit kleineren Rohopalen bereit. Bei der anschließenden Bearbeitung der Steine lässt sich ein Schleifer aus Idar-Oberstein ganztägig über die Schulter schauen. Schon in der antiken Mythologie sagte man dem Opal nach, dass er besonders wertvoll sei, weil ihm die Götter bei seiner Erschaffung von jedem Edelstein einen Teil gegeben hätten. So schimmert er in allen erdenklichen Farben. Dieses „Opalisieren“ verdankt er einem physikalischen Phänomen. Denn eigentlich ist der Stein farblos. Mikroskopisch kleine Silizium-Kügelchen, die im Inneren des Opals dicht an dicht gleichförmig aufeinandergestapelt sind, beugen von außen einfallendes Licht und reflektieren es in Spektralfarben. Das Ergebnis ist das charakteristische Farbenspiel, das sich je nach Lichteinfall oder Blickwinkel verändert.

 

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Auch Goldschmied Christian Heyden schätzt die farbliche Vielfalt des Edelsteins und setzt sie in seinen Schmuckkreationen immer wieder anders in Szene. „Der Opal ist mein absoluter Lieblingsedelstein.“, sagt Heyden. „Ihm beim Schleifen seine volle Schönheit zu entlocken, ist eine Kunst. Denn wenn man nur einen Hauch zu weit schleift, ist der Stein nicht mehr brauchbar.“ Beim Schleifen vertraut er seit vielen Jahren auf die Erfahrung der Emil Weis KG aus Idar-Oberstein, die über eigene Minen in Australien und Mexiko verfügt und eine der ältesten Opalschleifereien der Welt ist. Da Opale sehr selten sind, werden sie nicht industriell abgebaut. 95% aller Vorkommen liegen im australischen Outback fernab jeglicher Zivilisation. Die sengende Sommerhitze von bis zu 50 Grad Celsius zwang einst die Opalschürfer, unterirdische Wohnhöhlen anzulegen, um den extremen Wetterbedingungen in dieser menschenfeindlichen Umgebung zu trotzen – eine Praxis, die bis heute beibehalten wird. Ganze Ansiedlungen, die bekannteste ist der Ort Coober Pedy, liegen im Abbaugebiet unter Tage, was in der Welt in dieser Form einmalig ist. Die abgebauten Steine sind viele Millionen Jahre alt. Die durch Verwitterung ehemaliger Meeresböden und lebender Organismen entstandene Kieselsäure setzte sich in Rissen, Spalten und porösen Gesteinsschichten ab und wurde in den Jahrmillionen bis zum Tertiär zu Opal.

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Zur Ausstellung vom 5.-7. März 2015 stehen Christian Heyden und sein Team mit vielen interessanten Informationen rund um das Thema Opale zur Verfügung. Besucher können die Rohopale für 20 – 100 € erwerben, das Schleifen und Polieren ist gratis.

 

Opal-Ausstellung in der Christian Heyden Goldschmiede

LITHARION

5. – 7. März 2015, 10 – 19 Uhr

Samstag von 10 – 16 Uhr

Neven-DuMont-Str. 5

50667 Köln

0221 / 25 80 137

hallo@christianheyden.de

www.christianheyden.de

 

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Text- und Bildquelle: Barbara Jahn arts admin, Bildrechte/Fotografen: Schmuckfotos: Uwe Schmitz/Schleiferfoto: Emil Weis KG

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