Kultbrillen auf der Leinwand: Wenn Filme neue Brillentrends schaffen

Kultbrillen auf der Leinwand: Wenn Filme neue Brillentrends schaffen

Früher galten Menschen mit Brille als ziemlich „uncool“ und bekamen häufig unschöne Spitznamen wie „Brillenschlange“ verpasst. Doch die Zeiten, in denen Menschen mit Brille gehänselt wurden, sind spätestens seit Harry Potter vorbei. Zwar sah das schiefe Drahtgestell mit geflicktem Nasensteg wahrlich nicht modisch aus, doch es sicherte dem jungen Zauberer einen Platz im Herzen seiner unzähligen Fans. Auch andere Stars wurden erst durch ihre Brille zu echten Kultfiguren. Wir stellen einige dieser Ikonen vor.

Lässig wie Tom Cruise, Terminator und Co.

Kaum eine Brille hat einen solchen Kultstatus erlangt wie die Sonnenbrille von Tom Cruise in Top Gun. In seiner Rolle als rebellischer Kampfpilot trägt er stets lässig eine Aviator-Sonnenbrille von Ray-Ban, die mittlerweile nicht nur mit dem klassischen Metallgestell, sondern in zahlreichen Farben erhältlich ist. Dass die „Aviator“ – ein echtes Unisex-Modell – zu den beliebtesten Sonnenbrillenmodellen aller Zeiten gehört, ist nicht verwunderlich, schließlich verleiht sie jedem eine gehörige Portion Coolness. Vorbild LT Pete „Maverick“ Mitchell soll im kommenden Jahr übrigens auf die Kinoleinwände zurückkommen– selbstverständlich wieder mit dem unnachahmlich lässigen Griff zur stilsicheren Ray-Ban.

Mindestens ebenso kultverdächtig ist das Modell, das Arnold Schwarzenegger im Blockbuster Terminator trägt. Als der Android aus der Zukunft in Los Angeles landet, verschafft er sich eine schwarze Lederjacke und eine ANSI Classic Sonnenbrille von Gargoyles Inc. Normalsterbliche aller Altersklassen haben diesen Look kopiert – auch wenn sie sehr gerne auf das rote Auge des Terminators verzichteten. Die breiten, schwarzen Gläser der ANSI Classic reichen für ein lässig-unterkühltes Image aber allemal aus.

Schlichte Alltagsbrillen mit Kultstatus

Doch nicht nur Sonnenbrillen, auch „normale“ Drahtgestelle haben so manchen Star zur Kultikone werden lassen – so zum Beispiel Marylin Monroe. In dem Film „Wie angelt man sich einen Millionär“ trägt sie eine eigentlich ausgesprochen hübsche Brille im Cateye-Look, trotzdem wird sie die Angst nicht los, als „Brillenschlange“ keinen netten Mann abzubekommen.

Eine Brille ist auch das Markenzeichen der sanftmütigen Lehrerin Fräulein Honig aus dem Kinderfilm „Matilda“. Im Unterricht trägt sie stets eine runde Hornbrille, die sie je nach Blickwinkel auf die Nasenspitze schiebt. Dem wechselnden Sitz der Brille zufolge scheint das Fräulein sowohl kurz- als auch weitsichtig gewesen zu sein, sodass eine Gleitsichtbrille mit mehreren Sichtzonen – zum Beispiel eines dieser Modelle – ihr Leben wesentlich leichter gemacht hätte – allerdings hätten die Zuschauer in diesem Fall den unnachahmlichen Blick des Fräuleins über den Brillenrand hinweg verpasst.

Ein weiterer berühmter Brillenträger ist Malcom X, der gleich mehrere Browline-Brillen besaß und diese zu seinem Markenzeichen gemacht hat – die markanten Gestelle sind gegenwärtig wieder sehr angesagt, vor allem bei Retro-Fans.

Es bleibt auf jeden Fall spannend zu sehen, welche Brillentrends die Leinwandhelden und andere Prominente in Zukunft setzen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: World of Words, Bildrechte: Flickr harry potter glasses Ultra-lab CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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