Kopfhautproblem bei Männern – Finger weg von Anti-Schuppen Shampoos

Kopfhautproblem bei Männern – Finger weg von Anti-Schuppen Shampoos

 

– Juckende Kopfhaut schlimmer als Schuppen

– Fast jeder zweite Mann greift bei Schuppen zum falschen Shampoo

 

Zwischen Haarausfall und Schuppen steckt eines der größten Kopfhautprobleme bei Männern – juckende Kopfhaut. So lautet das Ergebnis einer repräsentativen GfK-Umfrage unter 1.000 deutschen Männern. 47 Prozent der Befragten setzen demnach bei ihrer Shampoo-Wahl auf ein Produkt mit Anti-Schuppen-Wirkung. Produkte in diesem Segment lassen sich laut Markt-Zahlen gut verkaufen. Rund die Hälfte aller Käufer ist nach GfK-Ergebnis allerdings mit der Produktleistung nicht zufrieden. Immerhin gibt jeder zweite Verwender von Anti-Schuppen-Shampoos an, eine trockene Kopfhaut oder gar keine Schuppen zu haben. Das Männer-Magazin GQ berichtete jüngst sogar über die entfettende Shampoo-Wirkung und hinterfragt damit die Werbeaussage „Deutschland wird schuppenfrei“, die von einem amerikanischen Konzern derzeit in Deutschland verbreitet wird.

 

Fragt man führende Dermatologen, so empfehlen sie häufig, dass die so genannten trockenen, sehr kleinen Schuppen nicht mit Anti-Schuppen-Wirkstoffen, die für große fettige Schuppen entwickelt sind, behandelt werden sollten. In Amerika gehören Anti-Schuppen-Shampoos daher sogar zur Kategorie der Medizinprodukte und müssen vor entsprechenden Nebenwirkungen warnen. Die Zahl der Betroffenen mit trockener und juckender Kopfhaut steige laut Experten auch hierzulande stark an und der Juckreiz sei eine Art Hilferuf einer gereizten Haut. Tägliches Duschen, Stress, Umwelteinflüsse und andere Auslöser führten zu trockener Haut und einem unangenehmen Juckreiz auf dem Kopf. Dermatologen empfehlen daher besonders milde und schonende Produkte ohne Anti-Schuppen-Formel. Die vorliegende GfK-Studie bestätigt die vorherrschende Vermutung der Wissenschaft, wonach eine trockene, häufig juckende Kopfhaut, nach Haarausfall das neue Hauptproblem für Männerköpfe ist und damit noch vor Schuppen rangiert.

 

 

 

 

 

Text- und Bildquelle/Bildrechte/Fotograf: Dr. Wolff-Gruppe/Dr. Wolff-Forschung

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