Frauen auf dem Weg an die Spitze

Frauen auf dem Weg an die Spitze

Rat der Stadt verabschiedet 5. Frauenförderplan

40 Prozent der städtischen Spitzenpositionen haben Frauen inne. Das sind etwa Amtsleiterinnen oder Dezernentinnen. Sogar etwas mehr als die Hälfte aller Führungspositionen bei der Stadt Köln werden von Frauen besetzt. Das sind alle, die Verantwortung für Personal und Budget tragen wie Abteilungsleiterinnen oder Leiterinnen in Kitas. So lauten die Kernaussagen des 5. Frauenförderplans der Stadt Köln, den der Stadtrat in seiner Sitzung am 13. November 2014 verabschiedet hat.

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Die Zahlen belegen den Erfolg der konzeptionellen und konsequenten Frauenförderung. Allein in 2014 wurden bisher drei Amtsleiterinnen und vier weitere Stellvertreterinnen berufen. „Modern, kritisch, gerecht – mit diesen Attributen erfüllt der 5. Frauenförderplan die Herausforderungen an ein innovatives und attraktives Unternehmen.“, so Christine Kronenberg, Leiterin des Amtes für Gleichstellung. Die Arbeitgeberin Stadt Köln orientiert sich an den Lebensphasen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und hat sich die Gerechtigkeit zwischen beiden Geschlechtern unter den Beschäftigten sowie eine hohe Unternehmenseffizienz zum Ziel gesetzt.

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Bis 2017 soll der Frauenanteil in Spitzenpositionen auf 50 Prozent erhöht werden, aber auch strukturelle Verbesserungen in den unteren Einkommensgruppen sollen geschaffen werden. Durch das seit 1999 geltende Landesgleichstellungsgesetz besteht für die Stadt Köln die gesetzliche Verpflichtung zur Frauenförderung anhand von Zielwerten und verpflichtenden Maßnahmen. Moderne Rollenbilder, egalitäre Partnerschaften und existentielle Sicherheit sollen die gesellschaftliche Veränderung vorantreiben sowie Alterssicherung und Lebensqualität von Frauen und Männern verbessern.

 

Quelle: Stadt Köln, Archivbild

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