Zukunft des Deutzer Hafens

Zukunft des Deutzer Hafens

Integrierter Plan zur städtebaulichen Entwicklung wird öffentlich präsentiert

Das Verfahren zur weiteren Entwicklung des Deutzer Hafens geht in die nächste Runde. Nach der Entscheidung für den Wettbewerbsbeitrag des Planungsteams COBE, Kopenhagen, im September 2016 wurde dieser in 2017 intensiv überarbeitet. Hinweise aus der Bürgerschaft bei der Zwischenpräsentation im Juli 2017 sowie begleitend erstellte Fachgutachten fanden Berücksichtigung. Nun ist die Erstellung des zusammenfassenden „Integrierten Plans“ weitestgehend abgeschlossen. Für Donnerstag, 1. März 2018, ab 18 Uhr laden die Stadt Köln und die „Entwicklungsgesellschaft moderne stadt“ zu einer Präsentation des „Integrierten Plans zur Entwicklung des Deutzer Hafens“ ein. Die Veranstaltung findet in der Essigfabrik, Siegburger Straße 110, Köln-Deutz, statt. Hierzu sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Zu Beginn gibt die Leiterin des Stadtplanungsamtes, Anne Luise Müller, einen Überblick über die Themen, die in den vergangenen Monaten vorrangig bearbeitet wurden. Der Geschäftsführer von „moderne stadt“, Andreas Röhrig, gibt einen Überblick über die übergreifenden Themen zur Gesamtentwicklung und stellt beispielhaft die Vorgehensweise für die weitere Entwicklung der Ellmühle vor. Danach wird Jürgen Carls vom Büro „Rudolf Keller, Verkehrsingenieure“ die Ergebnisse des Verkehrskonzeptes für den Deutzer Hafen präsentieren. Anschließend stellt das Büro COBE die Inhalte des Integrierten Plans vor. An vier Thementischen besteht für alle Interessierten die Möglichkeit, sich vertiefend über die Ergebnisse zu informieren und mit den Fachleuten auszutauschen. In den nächsten Wochen wird der Integrierte Plan, gegebenenfalls ergänzt um neue Erkenntnisse aus der Veranstaltung am 1. März, zum Abschluss gebracht. Er bildet dann die Grundlage für das anschließende Bauleitplanverfahren und die weiteren Beratungen in den politischen Gremien.

 

Der Deutzer Hafen gehört zu einem der zentralen Entwicklungsschwerpunkte für ein neues und zukunftsweisendes Stadtquartier in Köln. Mehrere tausend Menschen sollen dort künftig wohnen und arbeiten, Bildungs- und Kulturangebote nutzen und auf ein attraktives Mobilitätsangebot zurückgreifen können. Seit Februar 2016 hatten sich fünf interdisziplinäre Teams international renommierter Planungsbüros unter Mitwirkung der Bürgerschaft damit befasst, wie das neue „Kölner Veedel“ aussehen könnte. Der Entwurf des Kopenhagener Büros COBE überzeugte mit seinen Antworten. Im Dezember 2016 folgte der Rat der Stadt Köln der Empfehlung des Begleitgremiums und beschloss die Vertiefung des Entwurfs des Teams COBE.

 

 

 

 

Quelle: Stadt Köln, Bildrechte: KNJ/Martina Uckermann

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