Wladimir Klitschko: „Ich habe Angst um meinen Bruder“

Wladimir Klitschko: „Ich habe Angst um meinen Bruder“

Am 26. April tritt Wladimir Klitschko gegen den Australier Alex Leapai zu seinem 25. WM-Kampf an (ab 22.10 Uhr auf RTL). „Er ist kein großer Techniker, hat aber unglaublich viel Kraft und ist pure Gewalt im Ring.“, sagt Klitschko im Gespräch über seinen Gegner. „Das Schlimmste, was ich machen kann, wäre Alex Leapai zu unterschätzen.“ Ob ihn die Ereignisse in seiner ukrainischen Heimat von der Trainingsarbeit ablenken? „Es beunruhigt mich schon, aber ich weiß, dass ich den Fokus nicht verlieren darf.“, sagt der 38-Jährige, der sich „fit wie noch nie“ fühlt. „Natürlich, mit dem Herzen bin ich drüben, aber mit dem Kopf in der Vorbereitung.“

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Gedanklich ist er dennoch viel bei seinem Bruder Vitali, der sich in der Ukraine politisch engagiert. „Selbstverständlich habe ich Angst um meinen Bruder.“, sagt Wladimir Klitschko. „Aber ich bin auch stolz auf ihn, dass er unabhängig geblieben ist und sich nicht verkauft hat.“ Nach dem Kampf will er Vitali wieder unterstützen. „Dann fliege ich zu ihm nach Kiew.“ Er selbst strebt allerdings keine Politikkarriere nach dem Boxen an. „Mein Bruder und ich teilen die gleichen Visionen.“, sagt Wladimir Klitschko. „Aber ich bin kein Politiker. Ich weiß, dass ich auch als Privatperson und Unternehmer wahnsinnig viel bewegen kann.“

 

Quelle: TV Movie, Bildquelle: Prosieben

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