Todesursache von Megastar Prince zu hohe Mengen Fentanyl?

Todesursache von Megastar Prince zu hohe Mengen Fentanyl?

Es liegen neue Ergebnisse vor! Zwei Jahre nach dem Tod von Musiklegende Prince (57) beschäftigt die Hinterbliebenen nach wie vor die Frage, wie es zu diesem tragischen Tod kommen konnte. Vor wenigen Tagen gaben seine Verwandten noch bekannt, dass sie noch immer nach Antworten suchen würden. Und jetzt kommen neue Fakten ans Licht. Der toxikologische Bericht zeigt, dass der Sänger zum Zeitpunkt seines Ablebens große Mengen Fentanyl im Blut hatte!

Die offizielle Todesursache war eine Überdosis, die einen Herzstillstand zur Folge hatte. Wie Associated Press jetzt berichtete, ergaben die Untersuchungen der Experten, dass Prince 67,8 Mikrogramm pro Liter in seinem Blutkreislauf hatte. Laut Report kann schon ein Wert von nur 3 Mikrogramm pro Liter tödlich sein – die Menge ist also extrem bedenklich. Dr. Lewis Nelson ist Mediziner an der New Jersey Medical School und bezeichnete das Maß an Fentanyl – selbst für einen chronischen Schmerzpatienten – als „außerordentlich hoch“. Außerdem weise auch seine Leber eine erstaunlich hohe Konzentration des Schmerzmittels auf. Erst kürzlich gab Staatsanwalt Mark Mentz in einem offiziellen Statement bekannt, dass das Verfahren um Princes Tod fortgeführt werden soll. Ob der toxikologische Bericht die Untersuchungen vorantreiben wird? Die Geschwister des „Kiss“-Interpreten suchen noch immer einen Verantwortlichen.

 

Am Abend des 14. April 2016 absolvierte Prince zwei Live-Konzerte in Atlanta (Georgia) im Fox Theatre. Auf dem Heimflug am folgenden Tag verlor er das Bewusstsein; sein Privatjet landete in Moline (Illinois), nur etwa 60 Flugminuten vor seiner Heimatstadt Minneapolis, und Prince wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Er hatte eine Überdosis des Medikaments Percocet eingenommen, eines Kombinationspräparats aus den Schmerzmitteln Oxycodon – einem starken Opioid – und Paracetamol, worauf ihm Ärzte den Opioidantagonisten Naloxon verabreichten. Er war laut The New York Times seit Jahren von Medikamenten abhängig und Sheila E. sagte nach Prince’ Tod, als Folge von jahrelangem Tanzen in High Heels habe er an Hüft- und Knieschmerzen gelitten. Prince verließ das Krankenhaus in Moline nach einer dreistündigen ambulanten Behandlung gegen ärztlichen Rat. Am 20. April kontaktierte Prince’ Management aufgrund eines „schweren medizinischen Notfalls“ den in Kalifornien ansässigen Arzt Howard Kornfeld, der auf Patienten mit einer Medikamentenabhängigkeit spezialisiert ist. Da Kornfeld verhindert war, flog sein Sohn und Mitarbeiter, der Medizinstudent Andrew Kornfeld, nach Minneapolis, um Prince am folgenden Tag zu besuchen.

Am 21. April 2016 wurde Prince in seinem Paisley Park Studio in Chanhassen (US-Bundesstaat Minnesota) in einem Fahrstuhl von seiner persönlichen Assistentin Meron Bekure und seinem Mitarbeiter Kirk Johnson leblos aufgefunden, worauf Andrew Kornfeld um 9:43 Uhr Ortszeit den Rettungsdienst alarmierte. Der Versuch einer Wiederbelebung blieb erfolglos und Prince wurde um 10:07 Uhr Ortszeit im Alter von 57 Jahren für tot erklärt. Am 23. April wurde der Leichnam des Musikers eingeäschert. Prince’ Urne ist als Miniaturmodell seines Paisley Park Studios gestaltet, dekoriert mit dem lilafarbenen Symbol, das er von 1993 bis 2000 als Künstlernamen trug. Die Urne kann im Paisley Park Studio besichtigt werden. Am 2. Juni 2016 veröffentlichten die in Minnesota zuständigen Rechtsmediziner den Obduktionsbericht; als Todesursache ist eine Überdosis des Schmerzmittels Fentanyl angegeben, die sich Prince selbst versehentlich verabreicht habe. Der Tod des Musikers wird als Unfall bezeichnet. Im August 2016 gaben Ermittler bekannt, bei einem Durchsuchungsbefehl am 21. April 2016 um 14:28 Uhr Ortszeit im Paisley Park Studio Tabletten gefunden zu haben, bei denen es sich laut Aufdruck auf der Medikamentenverpackung um das Analgetikum Hydrocodon handelte; tatsächlich enthielten die Tabletten aber das weitaus stärkere Opioid Fentanyl, für das Prince keine Verschreibung gehabt habe.

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Promiflash/Wikipedia, Bildquelle: image.net

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