SPORT BILD-Awards Hamburg: Hier sind die Gewinner des Abends mit Bildgalerie

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700 Gäste, darunter Spitzensportler, Trainer, Manager und Prominente, feierten am Abend die 14. Verleihung der SPORT BILD-Awards in der Hamburger Fischauktionshalle. SPORT BILD, Europas führende Sportzeitschrift, hat Auszeichnungen in neun Kategorien an herausragende Leistungen des Sports vergeben. Geehrt wurden unter anderem Fabian Hambüchen als „Star des Jahres“ sowie Uwe Seeler und das Team von 1966 für ihr Lebenswerk. Jérôme Boateng hat den Sonderpreis der Chefredaktion erhalten.

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SPORT BILD-Chefredakteur Alfred Draxler: „2016 ist ein Jahr des Spitzensports. Bei Olympia in Rio haben die deutschen Sportler bewiesen, dass sie zu Recht zur Weltklasse gehören: Fabian Hambüchen holt das langersehnte olympische Gold und Laura Ludwig und Kira Walkenhorst gewinnen als erstes europäisches Frauenteam überhaupt die Goldmedaille im Beachvolleyball. Jérôme Boateng hat mit seinen Leistungen während der EM unterstrichen, dass ihn jeder gerne an seiner Seite hat. Für die Überraschung des Jahres sorgte der Sieg der Handballnationalmannschaft gegen Spanien im EM-Finale. Der SPORT BILD-Award für das Lebenswerk geht an den Ehrenbürger der Stadt Hamburg, Uwe Seeler, und die Wembley-Helden von 1966.“

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Übersicht Kategorien SPORT BILD-Award 2016 und Jury-Begründungen:

Kategorie „Sonderpreis der Chefredaktion“: Jérôme Boateng

Er ist Deutschlands Fußballer des Jahres und damit der erste Abwehrspieler seit 19 Jahren, der mit diesem Titel ausgezeichnet wurde. Jérôme Boateng hat dieses Jahr aber auch gesellschaftspolitisch Größe gezeigt. Als der AfD-Politiker Alexander Gauland behauptete, man hätte einen wie Boateng ungern als Nachbarn, geht der Nationalspieler souverän damit um. Er antwortet auf seine Art, indem er bei der EM konstant seine Weltklasse zeigt.

 

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Kategorie „Beste Sportvermarktung“: Christian Seifert

Seit 2005 ist Christian Seifert Chef der Deutschen Fußball Liga. Seitdem hat er, zusammen mit den Bundesligavereinen, den Deutschen Fußball Jahr für Jahr erfolgreicher gemacht. Und die Bundesliga ist so attraktiv wie nie: Zum ersten Mal hat die Deutsche Fußball Liga bei der Vergabe der Medienrechte die Milliardenmarke geknackt.

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Kategorie „Charity Award“: Franziska van Almsick

In Deutschland können immer weniger Kinder schwimmen – mit teils tödlichen Folgen. Um das zu ändern, startete Olympiasiegerin Franziska van Almsick 2008 das Pilotprojekt „Kids auf Schwimmkurs“. 2010 gründete sie den Verein „…für Kinder e.V.“ Der Verein engagiert sich erfolgreich für deutschlandweite Schwimmkurse.

 

Kategorie „Comeback des Jahres“: Benjamin Köhler

Seit Jahren ist 1. FC Union Berlin-Spieler Benjamin Köhler eine feste Größe in der Bundesliga, als am 4. Februar 2015 eine Diagnose sein Leben aus der Bahn wirft: Lymphdrüsenkrebs. Nach sechs Chemotherapie-Sitzungen gilt Köhler als geheilt: 13 Monate nach der Krebs-Diagnose feiert er die Rückkehr auf den Platz.

 

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Kategorie „Star des Jahres“: Fabian Hambüchen

Bei seinen ersten Olympischen Spielen 2004 wird Fabian Hambüchen am Reck Siebter. 2008 in Peking ist er Favorit. Aber er patzt und holt nur Bronze. Vier Jahre später turnt er sich in London auf Platz 2. Aber erst bei den Olympischen Spielen in Rio wird sein Traum endlich war: Fabian Hambüchen wird mit der Goldmedaille ausgezeichnet.

 

Kategorie „Überraschung des Jahres“: Handballnationalmannschaft

Sie haben Sportgeschichte geschrieben: Die deutsche Handballnationalmannschaft von Trainer Dagur Sigurdsson. Völlig überraschend siegten sie im Finale gegen Spanien und wurden Handball-Europameister.

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Kategorie „TV Award“: Marcel Reif. Er ist einer der bekanntesten Fußball-Kommentator Deutschlands – und einer, der wohl am meisten polarisierte: Wie kein anderer wusste er stets, die Sprache als Stilmittel einzusetzen. Nach 17 Jahren bei Sky, erklärte er Anfang des Jahres seinen Rücktritt.

 

Kategorie „Sportlerinnen des Jahres“: Laura Ludwig und Kira Walkenhorst

Laura Ludwig und Kira Walkenhorst gewannen in Rio alle sieben Spiele und holten olympisches Gold im Beachvolleyball. Ein historischer Sieg: Zum ersten Mal überhaupt gewann ein europäisches Frauenteam im Beachvolleyball eine olympische Medaille.

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Kategorie „Lebenswerk“: Uwe Seeler

Uwe Seeler ist eine der größten Persönlichkeiten der deutschen Fußballgeschichte. Er ist Vorbild für Generationen und sein Name ist untrennbar mit den großen Erfolgen der Nationalmannschaft verbunden. Bei der WM in England 1966 wurde die deutsche Nationalmannschaft durch das legendäre Wembley-Tor nur Zweiter. Die Vize-Weltmeister nahmen eine der größten Fehlentscheidungen der WM-Historie mit beispiellosem Fair Play hin. Uwe Seeler hat den SPORT BILD-Award deshalb im Kreise der Wembley-Helden von 1966 entgegen genommen.

 

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