Silvester – Sitten und Gebräuche für ein glückliches neues Jahr.

Silvester – Sitten und Gebräuche für ein glückliches neues Jahr.

Nach den ruhigen Weihnachtstagen wird es laut und bunt! An Silvester knallen nämlich nicht nur die Korken, um auf ein frohes, neues Jahr anzustoßen, auch Böller und Raketen sollen mit ordentlichem Krach sämtliche böse Geister in die Flucht schlagen! Schon die alten Germanen sorgten mit Rasseln und zischenden Peitschen für ein sorgenfreies neues Jahr und auch im Mittelalter hoffte man, mit Pauken und Trompeten eine gute Zeit „einzuläuten“.

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Wir kennen heutzutage – neben dem Lärm zum Jahreswechsel – noch viele weitere Bräuche, um uns das Glück fürs kommende Jahr „zu sichern“ oder auch den einen oder anderen Blick in die Zukunft zu riskieren.

 

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Schwein gehabt?
Das Schwein gilt als absolute Nummer Eins im „Glücksgeschäft“. Speisen mit Schweinefleisch am Neujahrstag sollen Glück bringen, ganz im Gegensatz zu Geflügel, denn in diesem Fall fliegt das Glück sofort weg! Vegetarier dürfen selbstverständlich auf süße Marzipanschweinchen zurückgreifen…

 

Glücksbringer!
Hier reicht die Palette vom traditionellen Pfennig (bzw. Cent) über das 4-blättrige Kleeblatt und den Marienkäfer bis hin zur Schuppe des Neujahrskarpfens, die im Portemonnaie aufzubewahren ist und einen unverhofften Geldsegen verspricht!

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Andere Länder, andere Sitten!
In Italien, Spanien und Chile helfen die Damen ihrem Glück mit roten Dessous auf die Sprünge, die sie an Silvester und Neujahr tragen. Die originellste Art, sich von den „Altlasten“ des letzten Jahres zu trennen, haben die Argentinier: Sämtlichen unangenehmen Papierkram schreddern sie, werfen ihn demonstrativ aus dem Fester und sorgen so für Ordnung zum Jahresbeginn.

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Der Blick in die Zukunft!
Wer wissen möchte, was im nächsten Jahr passieren wird, bringt ein Stück Blei in einem Löffel über einer brennenden Kerze zum Schmelzen. Beim Kauf der Kerze unbedingt auf das RAL-Gütezeichen achten, denn nur so ist ein rauch- und rußarmer Silvesterabend garantiert! Sobald das Blei flüssig ist, wird es schnell in kaltes Wasser getaucht, wo es sofort erstarrt. Die Figuren, die sich bilden, werden als Orakel verstanden, die Hinweise auf – positive oder negative- Geschehnisse im neuen Jahr geben sollen. Oft wird die Bleifigur ins Kerzenlicht gehalten, da der Schatten die Deutung erleichtern soll.

 

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Text- und Bildquelle: ingrid grimm pr/guetezeichen-kerzen.de, Bildrechte: Gütegemeinschaft Kerze, Bildquelle/Teaser: Archivbilder KNJ

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