Schmetterlinge und Serotonin – Das passiert im Körper, wenn man verliebt bist

Schmetterlinge und Serotonin – Das passiert im Körper, wenn man verliebt bist

Es ist ganz unterschiedlich: Manchmal gesellt sich Gleich und Gleich gerne und manchmal ziehen sich Gegensätze an. Oft ist es unerklärlich, warum sich zwei Menschen ineinander verlieben. Eine Formel, nach der das Verliebtsein abläuft, gibt es nicht. Nicht nur die Gefühle, auch der Körper spielen verrückt. Dennoch gibt es nicht das eine Liebeshormon. Verantwortlich für die Veränderungen in Gehirn und Körper sind verschiedene Hormone und Botenstoffe. Was geschieht denn aber genau mit dem Körper, wenn wir verliebt sind? Eine Erklärung liefert die Dating-App Jaumo (www.jaumo.de).

 

Verliebt sein: Der siebte Himmel, die Gefühle fahren Achterbahn und die rosarote Brille setzt fest auf der Nase. Für den griechischen Philosophen Platon stand die Definition von Liebe fest: eine schwere Geisteskrankheit. Biochemisch gesehen ähnelt das Gefühlschaos tatsächlich einem Drogenrausch, an dem unzählige körpereigene Stoffe beteiligt sind. In jedem Fall ist Verliebtsein ein emotionaler Ausnahmezustand und was genau dazu führt, dass eine bestimmte Person diesen auslöst, gleicht oft einem Mysterium.

Verliebt: Das passiert im Körper. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/122675 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Jaumo GmbH"

Für die Symptome gibt es immerhin biochemische Erklärungen

Das aufputschende Stresshormon Adrenalin ist der größte Übeltäter. Dieses wird zuhauf produziert und bewirkt so einige körperliche Veränderungen. Der Stoff versetzt den Körper in erster Linie in Alarmbereitschaft. Der Sauerstoffverbrauch des Körpers wird erhöht und die Folgen sind ein schneller schlagendes Herz und feuchte Hände. Auch an den Pupillen macht sich die Stresssituation bemerkbar, denn diese weiten sich sichtbar aus. Das Adrenalin ist unter anderem auch für die Schmetterlinge im Bauch verantwortlich. Da die Magengegend ein besonders empfindlicher Teil des Körpers ist, fühlen sich hormonelle Veränderungen wie ein Kribbeln im Bauch an. Durch die hervorgerufene Stresssituation kann sich das Gehirn nur auf wenige Dinge gleichzeitig konzentrieren, dafür aber besonders intensiv, weshalb wir im Zustand des Verliebtseins des Öfteren auf die eigene Umwelt abwesend wirken.

 

Dann sind da auch noch die Glückshormone Dopamin und Serotonin, welche an der Liebe beteiligt sind. Der Dopaminspiegel ist deutlich erhöht, sorgt für einen ordentlichen Energie- und Euphorieschub und ist zuständig für die Übertragung von Empfindungen und Gefühlen. Außerdem sorgt viel Dopamin für Appetit- und Schlaflosigkeit. An die erhöhte Ausschüttung dieses Hormons gewöhnt sich der Körper jedoch schnell und so sind bei sinkendem Pegel Entzugserscheinungen die Folge – ein demnach großer Drogenrausch. In der Verliebtheitsphase ist der Anteil an Serotonin deutlich gering. In dieser Hinsicht sind sich leidenschaftliche Verliebtheit und ein notorisches Verhalten ähnlich. Eine Erklärung dafür ist, dass sich das Gehirn durch einen niedrigen Serotoningehalt auf nur ein Objekt der Begierde fixieren kann.

 

Das als Kuschel- und Treuehormon Oxytocin wird nicht nur beim Verlieben, sondern beispielsweise auch bei der Geburt ausgeschüttet. Folglich werden dadurch soziale Interaktionen gefördert und zwischenmenschliche Bindungen werden beeinflusst und gestärkt. Auch Vasopressin kann man zu dieser Kategorie zählen, da es den Druck in den Gefäßen erweitert, die Geschlechtsteile mit Blut versorgt und folglich die sexuelle Lust steigert und gleichzeitig für das ein oder andere rote Gesicht sorgt. Die olfaktorische Wahrnehmung, einfacher gesagt der Geruchssinn, wird besonders gefordert. Das Gehirn ist nämlich in der Lage genetische Individualität über den Geruch zu erkennen. Ist das Immunsystem des Partners gegensätzlich, stärkt diese Paarung die eigene Abwehr. Der Geruch wird also als positiv bewertet und die Chancen steigen, dass auch sonst die Chemie untereinander stimmt.

 

Besonders gefordert wird der Geruchssinn, auch olfaktorische Wahrnehmung genannt. Das Gehirn ist nämlich in der Lage genetische Individualität über den Geruch zu erkennen. Ist das Immunsystem des Partners gegensätzlich, stärkt diese Paarung die eigene Abwehr. Der Geruch wird also als positiv bewertet und die Chancen steigen, dass auch sonst die Chemie untereinander stimmt.

 

Über Jaumo

Jaumo ist eine Dating App, die 2011 von Jens Kammerer und Benjamin Roth gegründet wurde. Jaumo hat 20 Millionen Nutzer in 180 Ländern weltweit, über 2 Millionen davon in Deutschland. Die Dating-App steht kostenlos für iOS und Android zur Verfügung. Antrieb der beiden Freunde aus Schwaben ist es, ein unkompliziertes und am Nutzer orientiertes Produkt zu bieten, das die Kunden durch Zufriedenheit an sich bindet.

 

Weitere Infos zur Dating-App unter www.jaumo.de

Google Play Store:

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.jaumo&hl=de

Apple Store:

http://ots.de/N03H7

 

 

Text- und Bildquelle/Bildrechte/Fotograf: Jaumo GmbH/Bildrechte/Teaser: KNJ Archiv

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.