Osteoporose-Patienten sind unterversorgt

Osteoporose-Patienten sind unterversorgt

Über 80 Prozent der Osteoporose-Patienten in Deutschland sind Frauen. 6,5 Millionen Frauen leiden an Knochenschwund sowie 1,3 Millionen Männer. Osteoporose ist nicht nur stark unter Frauen verbreitet, sie haben auch ein doppelt so hohes Risiko wie Männer an Osteoporose zu erkranken. Mit Osteoporose steigt die Gefahr Knochenbrüche zu erleiden, die die Mobilität und Lebensqualität stark beeinträchtigen können.(3) So führen vor allem Hüftfrakturen zu schwerwiegenden Einschränkungen und sind häufig mit einer erhöhter Sterblichkeit verbunden.(4) Dennoch wird Osteoporose häufig unterschätzt, bleibt unerkannt und unbehandelt. Nur 25 Prozent der erkrankten Frauen werden in Deutschland medikamentös behandelt.  Zum Muttertag lenkt das Biotech-Unternehmen Amgen die Aufmerksamkeit auf die Frauenkrankheit Osteoporose.

Frühe Diagnose durch Knochendichtemessung möglich.

„Häufig wird Osteoporose von Patienten als unvermeintliche Alterskrankheit wahrgenommen“, sagt Dr. Roman Stampfli, Geschäftsführer der Amgen GmbH. „Dabei können Vorsorge, eine rechtzeitige Diagnose und individuelle Therapien die Krankheit eindämmen und die Lebensqualität verbessern.“ So erlaubt es eine Messung der Knochendichte, das Risiko für spätere Frakturen vorherzusagen und ist zudem die einzige Möglichkeit einer frühen Osteoporose-Diagnose, das heißt bevor Knochenbrüche auftreten. Jedoch erhielten in Deutschland nur 9 Prozent der Patienten innerhalb eines Jahres nach einem Knochenbruch eine Knochendichtemessung, so die Bone Evaluation Study (BEST).(6)

Medikamente können vor Frakturen schützen

Mit einer Osteoporose-Erkrankung sind meist Knochenbrüche verbunden – am häufigsten sind Hüft-, Wirbel- und Handgelenksfrakturen.(3) So ergab die BEST-Studie, dass 52 Prozent der Studienteilnehmer innerhalb des dreijährigen Beobachtungszeitraums einen Knochenbruch, viele sogar Mehrfachfrakturen erlitten.(7) Jedoch erhielt nur rund jeder zweite Patient mit Osteoporose-bedingten Knochenbrüchen spezielle Medikamente, um vor weiteren Frakturen zu schützen.(4)

Informationen zu Diagnose und Therapie auf www.osteoporose.de

Anlässlich des Muttertages weist die mehrfache Europa- und Weltmeisterin im Schwimmen, Franziska van Almsick, in einem kurzen Film auf die große Bedeutung von Bewegung und gesunder Ernährung hin, um die Gefahr von Knochenschwund und Knochenbrüchen zu reduzieren. Denn körperliche Aktivität regt die Knochenbildung an und eine ausreichende Versorgung mit Kalzium und Vitamin D stärken die Knochen.(2, 8) Weitere Details zu Präventionsmöglichkeiten auf www.osteoporose.de

 

 

 

 

 

 

 

Text – und Videoquelle: Dr. Corinna Jacob/amgen/dpa

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