Junggesellenabschiede – die letzte große Sause

Junggesellenabschiede – die letzte große Sause

Der letzte Tag in Freiheit – so wird der Junggesellenabschied häufig bezeichnet. Klar, dass dieser Tag etwas ganz besonderes werden soll: Bier, Bauchladen und Stripclub waren gestern. Ein gelungener Junggesellenabschied muss heutzutage mehr bieten.

Auf geht es, Männer!

In Köln sieht man sie nahezu jedes Wochenende auf dem Domplatz starten. Gruppen junger Männer, die mit lustigen Kostümen und viel Alkohol im Gepäck durch die Gegend ziehen. Auf ihrem Weg zum kollektiven Rausch machen sie Station in den Bars und Stripclubs der Stadt. Ein zünftiger Junggesellenabschied entsprach in den letzten zwanzig Jahren fast immer diesem Schema. Doch viele Männer sind inzwischen anspruchsvoller geworden. Der Trend geht hin zu ungewöhnlichen Unternehmungen, an die man sich auch trotz alkoholbedingten Filmrisses noch erinnert. Je außergewöhnlicher das Event ist, desto besser: Actionreiche Sportarten und Besuche von Autorennen, Konzerten oder Casinos sind dabei, die klassischen Junggesellenaktivitäten abzulösen. Bungee-Jumping, Paintball, Geo-Caching oder Speedboot fahren – Aktivitäten für einen Junggesellenabschied gibt es viele.

Der Junggesellenabschied wird traditionell vom Trauzeugen vorbereitet. Die Zeiten zu koordinieren, das Budget zu verwalten und für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen, stellt ihn dabei mitunter vor große logistische Herausforderungen. Daher kommt es immer mehr in Mode, sich für den Junggesellenabschied professionelle Unterstützung zu suchen. Firmen wie Pissup bieten Gesamtpakete an, bei denen Bräutigam und Kumpel ganz unkompliziert all ihre feuchtfröhlichen Junggesellenträume erfüllen können. Das Angebot von Pissup umfasst jedoch nicht nur Pakete für Köln. So können die Feierwilligen den Junggesellenabschied unter anderem auch in Prag, Amsterdam oder Bratislava verbringen. Ganz nach Budget und Zeitfenster auch mehrere Tage.

Und wie sieht es mit den Ladys aus

Ob die zukünftige Ehefrau da mitspielt? Höchstwahrscheinlich schon. Denn auch bei einigen Mädels hat sich die Haltung durchgesetzt, dass man vor dem Eheversprechen noch mal ordentlich einen drauf machen sollte. Das kann ebenfalls mit Bauchladen, Krönchen auf dem Kopf und einem späteren Stripper-Auftritt passieren. Häufiger setzen die Damen jedoch auf einen entspannten Tag im Kreise ihrer engsten Freundinnen. Ein klassischer Mädelsabend mit Pizza, Wein und Liebesschnulzen, ein Besuch im Spa oder eine Dessous-Party, solche Aktivitäten werden von den Frauen sehr geschätzt. Denn die Frauen stehen vor der Hochzeit erfahrungsgemäß mehr unter Strom als die Männer, da kommt ein wenig Entspannung gerade richtig. Die Freundinnen sollten ein Gespür für die Bedürfnisse der Braut haben und für sie passende Aktivtäten auswählen. Gleiches gilt übrigens für die Herren. Niemand wird an seinem Junggesellenabschied dazu gezwungen, in den Stripclub zu gehen. Meist sorgt allein die Gruppendynamik dafür, dass der Abend dort endet.

 

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