Gaby Köster über die Verfilmung ihres autobiographischen Romans: „Mein Sohn schluchzte zwischendurch“

Gaby Köster über die Verfilmung ihres autobiographischen Romans: „Mein Sohn schluchzte zwischendurch“

„Manchmal“, sagt Comedy-Star Gaby Köster, „steh ich heute im Treppenhaus und denk, ich würde jetzt so gern einfach losrennen, schnell sein. Geht aber nicht mehr.“ Gaby Köster erlitt vor neun Jahren einen schweren Schlaganfall, dessen Folgen sie bis heute behindern. Im Interview sprachen Gaby Köster und die Schauspielerin Anna Schudt über die Verfilmung von Kösters autobiographischem Roman „Ein Schnupfen hätte auch gereicht“.

 

Mir war fürchterlich zumute, weil ich durch den Film gesehen habe, was das für meine Familie bedeutet hat.

In dem gleichnamigen RTL-Film, der die Geschichte von Kösters Schlaganfall und der anschließenden mühsamen Reha erzählt, stellt Anna Schudt die Komikerin dar. „Du bist die perfekte Verkörperung.“, sagte Köster über Schudts Darstellung. Allerdings sei es für sie und ihre Familie schwer gewesen, den Film zum ersten Mal zu sehen. „Mein Sohn schluchzte zwischendurch.“, so Köster im Interview. „Und mir war fürchterlich zumute, weil ich durch den Film gesehen habe, was das für meine Familie bedeutet hat.“ Es habe sie auch fertiggemacht, Anna Schudt als sie selbst im Rollstuhl zu sehen.

 

Anna Schudt war nach jedem Drehtag unendlich glücklich gewesen, dass sie aufstehen und nach Hause gehen konnte.

Für Schudt war der Film eine aufwühlende Erfahrung. „Gaby war eine Herausforderung.“, offenbarte die Schauspielerin. „Das waren gleich so viele Aufgaben, vom Rheinischsprechen über Schlaganfall bis Laufenlernen.“ Sie sei nach jedem Drehtag unendlich glücklich gewesen, dass sie aufstehen und nach Hause gehen konnte. „Das war jedes Mal wieder: Danke, lieber Gott!“

 

Mittlerweile hat Gaby Köster bei RTL wieder eine neue Aufgabe gefunden. Sie moderiert die Puppenshow und hat sicerfolgreich ins Leben zurück gekämpft.

 

 

 

Quelle: stern, Bildrechte: KNJ/Martina Uckermann

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