„Finger weg von den Bunnys!“: Playmate Katharina Kern lässt in neuer Anti-Pelz-Kampagne für PETA alle Hüllen fallen

„Finger weg von den Bunnys!“: Playmate Katharina Kern lässt in neuer Anti-Pelz-Kampagne für PETA alle Hüllen fallen

Mit Kurven gegen Tierleid: Splitternackt kniet Katharina Kern neben zwei Kaninchen und blickt lasziv in die Kamera. „Finger weg von den Bunnys!“, fordert PETAs aktuelles Kampagnenmotiv gegen Pelz. Zusammen mit dem Playboy-Model will die Tierrechtsorganisation auf das Leid von Kaninchen und anderen Tieren in der Pelz- und Wollbranche aufmerksam machen. Im Making-of-Video des Shootings erläutert Kern, warum Pelz für sie tabu ist.

Hier das Video

https://players.brightcove.net/45228690001/S1bRmymMKZ_default/index.html?videoId=5624590620001

„Ich liebe alle Langohren und kann die Vorstellung nicht ertragen, dass sie unnötig für Mode und Accessoires leiden und sterben müssen“, so Katharina Kern über ihr Engagement. „Daher appelliere ich an jeden, keine Pelzprodukte zu kaufen. Schaut euch die Kennzeichnung der Kleiderlabels genau an. Wenn ihr unsicher seid, dann wählt ein anderes schickes Kleidungsstück.“ Katharina Kern ist das Playmate des Jahres 2017. Die Münchnerin lehnt Pelz strikt ab, da sie kein Tierleid verschulden möchte. Nachdem sie durch PETA von der Tierqual hinter Angorawolle erfuhr, verbannte sie auch dieses Produkt aus ihrer Garderobe.

 

Durch den psychischen und körperlichen Stress entwickeln viele Tiere Verhaltensstörungen.

Knapp drei Viertel der Menschen in Deutschland sprechen sich gegen Pelz aus. Laut einer Studie der Stiftung Warentest 2016 sind Kleidungsstücke mit Pelzbesatz jedoch häufig falsch oder gar nicht als solche ausgezeichnet. Mehr als 74 Millionen Wildtiere werden jedes Jahr weltweit für Pelz getötet. Über Monate hinweg fristen sie ein Elendsdasein in winzigen Drahtkäfigen, bevor die Pelzfarmarbeiter sie durch anale Stromstöße töten oder vergasen. Durch den psychischen und körperlichen Stress entwickeln viele Tiere Verhaltensstörungen; mitunter verstümmeln sie sich selbst oder fressen sich gegenseitig. Auf den meisten Pelzfarmen werden Nerze, Füchse und Marderhunde gehalten. Doch auch Kaninchen, Hunde, Katzen und Chinchillas leiden für die Pelzindustrie. Allein China exportierte 2010 rund 50 Millionen Kaninchenpelze an Modelabels in aller Welt. In Italien, Spanien und Frankreich misshandelt die Modeindustrie darüber hinaus speziell für Pelz gezüchtete Rex- und Orylagkaninchen.

 

PETA vertritt die Ansicht, dass Tiere nicht dazu da sind, für Bekleidung ausgebeutet zu werden.

Auch Angorawolle ist mit enormem Tierleid verbunden: Ein Enthüllungsvideo von PETA Asia zeigt Arbeiter, die den sensiblen Angorakaninchen brutal das Fell ausreißen, während die Tiere vor Schmerzen schreien. Anderen schneiden oder scheren sie das Fell mit scharfen Instrumenten ab und verwunden sie dabei schwer. PETA vertritt die Ansicht, dass Tiere nicht dazu da sind, für Bekleidung ausgebeutet zu werden und bittet alle Verbraucher, sich für Produkte ohne Pelz und Angorawolle zu entscheiden.

 

Text – und Bildquelle: PETA Deutschland/Fotocredit: Katharina Kern für PETA / © Marc Rehbeck

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