Falco – ein Leben auf der Überholspur

Falco – ein Leben auf der Überholspur

Er war umstritten. Er wurde gehasst, geliebt, bewundert und oft falsch verstanden. Falco, ein Phänomen, ein Künstler, der nie mit sich im Reinen war, geplagt von ständigen Selbstzweifeln, suchte er nach Perfektionismus.

Falco – ein Leben auf der Überholspur

Das erklärt auch, warum einige seiner Songs erst nach seinem Ableben veröffentlicht wurden. Songs, die Falco unakzeptabel fand. Geboren mit dem bürgerlichen Namen Johann Hölzel kam er am 19. Februar 1957 zur Welt. Seine Mutter erwartete Drillinge, aber er überlebte als einziges Kind. Der kleine Johann entdeckte schon früh seine Liebe zur Musik, die von seiner Mutter gefördert wurde. 1967 verließ sein Vater Alois Hölzel die Familie, was einen tiefen Einschnitt in seinem Leben darstellte. Fortan kümmerten sich seine Mutter und die Großmutter liebevoll um seine Erziehung. Falco baute eine innige Beziehung zu seiner Mutter auf, die auch bis zu seinem Tod anhalten sollte.


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Schule war nicht das, was Falco glücklich machte, und so verließ er sie 1973. Vor allem auch, weil er besonders meist durch Abwesenheit glänzte. Seine Mutter war es, die ihn überzeugte, eine Berufsausbildung zum Bürokaufmann zu machen, aber die brach er bald frustriert ab. Bereits als Vierjähriger zeigte Falco ein ausgeprägtes musikalisches Talent, so ist es nicht weiter verwunderlich, dass er später den Schreibtisch schnell mit der Bühne tauschte. Sein erster Versuch war die Gründung seiner ersten Band „Umspannwerk“. Falco spielte zuerst die E-Gitarre, wechselte dann aber zu seinem Lieblingsinstrument, dem E-Bass. Er schrieb sich schließlich an einem Wiener Musikkonservatorium ein, brach das Studium aber bereits nach einem Semester wieder ab. Falco betrachtete das als Zeitverschwendung, was ihn an seiner geplanten Karriere als “richtiger Musiker“ hindern würde. Er zog für einige Monate nach Berlin, wo er als Jazz-Bassist durch verschiedene Clubs tingelte, und so seine ersten Erfahrungen in der Musikszene machen konnte.
Falco ging aber zurück nach Wien, und schloss sich dem ersten Wiener Musiktheater (später Hallucination Company), vergleichbar mit einem avantgardistischen Rocktheater, an. Beflügelt durch erste Erfolge im Wiener Raum, wechselte er zur politischen Anarcho-Band „Drahdiwaberl“, gründete aber parallel dazu 1978 auch seine eigene Band „Spinning Wheel“. Da zeigten sich auch seine ersten Spleens. Er schützte seine Designerkleidung durch Plastiküberzüge vor eventuellen Beschädigungen. Falcos selbst geschriebenes Stück „Ganz Wien“, was vom Drogenkonsum in der Wiener Gesellschaft handelt, war zuerst nur als Pausenfüller gedacht, avancierte dann aber zum Underground-Hit, wurde dennoch oder vielleicht gerade deshalb vom Hörfunk boykottiert. Allerdings erschien „Ganz Wien“ später auf Falcos Debütalbum und wurde bei seinen Konzerten regelmäßig gespielt. Zudem gibt es auch eine englische Version, simpel übersetzt „That Scene“.


Falco – ein Leben auf der Überholspur

1979 produzierte Falco seine ersten Singles. „Chance to Dance“ und „Summer“ floppten aber. Erst 28 Jahre später wurden sie für eine Werbeaktion der Wiener Einkaufsstraßen veröffentlicht. Der Wiener Plattenboss Markus Spiegel entdeckte Falco 1981 bei einem Auftritt mit der Band „Drahdiwaberl“. Er erkannte sofort, welches Potenzial in dem jungen Künstler steckte, und schloss auch gleich einen Vertrag mit ihm über drei Solo Alben ab. Anfang 1982 wurde „Der Kommissar“ veröffentlicht. Mit diesem Song katapultierte sich Falco über Nacht in sämtliche Charts. Nicht nur in Europa feierte er damit seinen ersten großen Erfolg, sondern eroberte auch die USA. In Kanada gabs dafür sogar Gold. Nur die Gruppe „Kraftwerk“ schaffte es vor ihm, mit deutschen Songs in den USA erfolgreich zu sein. „Der Kommissar“ verkaufte sich weltweit etwa sieben Millionen Mal. Noch heute wird Falco als erster weißer Rapkünstler anerkannt, der schon früh mit Sprechgesang experimentierte, und Hip Hop Produzent Africa Bambaataa aus New York legte seine Songs regelmäßig auf.
Nach zahlreichen Flops wie das Album „Die Römer“ (erschienen 1984), was allerdings in Österreich eine goldene Schallplatte erhielt, änderte Falco sein Konzept. Er zeigte einmal mehr, dass er gerne provozierte, und nahm den Song „Jeanny“ auf. Das Lied handelt von einem Mörder, der die Liebe zu seinem Opfer besingt. Passend dazu wurde ein ebenso provokantes Video gedreht – beides sorgte im deutschsprachigen Raum für einen handfesten Skandal. Viele Sendeanstalten boykottierten den Song, was aber den Erfolg nicht schmälern konnte. Das Gegenteil war der Fall. „Jeanny“ belegte Anfang 1986 acht Wochen lang den 1. Platz in Deutschland und wurde mit einer Verkaufszahl von 2,5 Millionen Stück die meistverkaufte Single des Jahres. Aus heutiger Sicht erscheint der Song allerdings nicht mehr so skandalträchtig, denn nicht die Verherrlichung von Gewalt war die Botschaft, sondern eher die Warnung vor Gefahren, die junge Mädchen mal gerne in den Wind schlagen. Es folgten weitere Auskopplungen wie „Rock Me Amadeus“ und „Vienna Calling“.


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Nach Abschluss seiner Tournee 1986 beendete Falco die Arbeit an seinem vierten Album. „Emotional“ erschien im Herbst des gleichen Jahres. In diesem Album widmete sich Falco erneut „Jeanny“. Er brachte einen zweiten Teil heraus. „Coming Home (Jeanny Part 2)„. Ebenso auf dem Album befindet sich die Single „The Sound of Musik“. Dort thematisierte Falco die umstrittene Wahl des österreichischen Bundespräsidenten Waldheim. Aber sein Durchbruch war unaufhaltsam. „Rock Me Amadeus“ führte ihn nahezu an die Weltspitze. Eine Welttournee war geplant, womit sich Falco an die Spitze hätte katapultieren können, aber er stand sich selbst im Weg. Falco, Heimweh geplagt, brach die Tournee ab, da diese nun mal mit längeren Auslandsaufenthalten verbunden war. In einem späteren Interview erklärte er das so: „Ich hätte oftmals Gelegenheit gehabt, nach Amerika zu gehen. Ich habe es nicht getan, weil das Schönste an der amerikanischen Fahne die rotweißroten Streifen sind.“


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Die Japan-Tour hatte dem Star viel abverlangt. 1987 schien Falcos Erfolg zu erlischen. Er war körperlich und psychisch völlig ausgebrannt, und zog sich als Konsequenz weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück. Ende 1987 aber startete er noch einmal neu. Erholt ging er mit Brigitte Nielsen ins Studio, um die von Giorgio Moroder produzierte Single „Body Next to Body“ aufzunehmen. Aber die Single floppte. Falco machte einzig mit der angeblichen Affäre mit Brigitte Nielsen Schlagzeilen. Falcos Leben konnte einem wie eine Achterbahn erscheinen. Der Exzentriker gab in Interviews oft Statements, die schlecht nachvollziehen lassen, was er eigentlich ausdrücken wollte. Auf der einen Seite konnte man in ihm einen sensiblen Künstler sehen, auf der anderen Seite aber einen exzentrischen Egomanen. Sein Privatleben stand oft im Blickpunkt der Presse. Auch wenn er das oft bestritt, und sich fragte, warum man ihn und sein Privatleben immer wieder ins Licht der Öffentlichkeit zerrte, so gab er der Presse doch oft genug Anlass zu negativen Schlagzeilen. Mit der Schwangerschaft seiner Freundin Isabella Vitkovic, die am 13. März 1986 ihre Tochter Katharina Bianca zur Welt brachte, gab es dann auch wieder etwas Positives über Falco zu berichten. Zwei Jahre später, am 17. Juni 1988, heiratete Falco seine Traumfrau in Las Vegas. Allerdings hielt die Ehe gerade mal ein knappes Jahr. Aber Falcos Liebe zu seiner Tochter half ihm über die Trennung hinweg. Erst 1993 ergab ein Vaterschaftstest, dass Falco nicht der biologische Vater von Katharina Bianca war. Auch wenn der Schock tief saß, so blieb er aber für Katharina immer ihr Vater. 1988 suchte Falco nun nach neuen Produzenten. Die Zusammenarbeit mit den Bolland-Brüdern trug keine Früchte mehr, und endete schließlich im Streit. Letztendlich rauften sich alle noch einmal zusammen und produzierten schließlich das Album „Wiener Blut“, welches im Herbst des gleichen Jahres erschien. Aber auch hier wollte der Erfolg sich nicht wieder einstellen. Die Verkaufszahlen blieben weit hinter denen von „Emotional“ zurück. Die geplante Europatournee floppte daher ebenfalls. Lediglich ein Konzert fand in Oldenburg statt. Das bedeutete auch das endgültige „Aus“ der Zusammenarbeit mit seinen Produzenten, den Bolland-Brüdern. Neuer und gleichermaßen auch alter Produzent wurde Robert Ponger, der bereits Falcos erste beiden Alben produzierte. 1990 erschien das Album „Data de Groove“, und erreichte Platz Elf der österreichischen Charts.


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In einem Interview äußerte sich Falco zu diesem neuen Machwerk: „Data De Groove war ein introvertiertes, sehr privates Album. Die Menschen wollen nicht bei meinem Semester an der Universität teilnehmen, bis sie es verstehen. Ich werde nicht mehr Texte produzieren wie z.B. „The mega the score desto mono de chrome“! Ich will es besser machen. Ich fühle mich jetzt stärker, als bei dem, was ich vor fünf Jahren gemacht habe. Zu dieser Zeit war ein Durcheinander, aber heute arbeite ich an meiner Karriere wie nie zuvor.” 1992 erschien das Album „Nachtflug“. Zum ersten Mal nach langer Zeit schien der Erfolg zurück zu kehren, denn die Verkaufszahlen waren besser, als die des Albums „Data de Groove“. Mit der Singleauskopplung „Titanic“ konnte Falco wenigstens in seinem Heimatland nahezu an die alten Erfolge anknüpfen. Auch zu seinem Album „Nachtflug“ gab Falco ein Interview, seinen Song „Titanic“ betreffend: „Ich hab 200 Freunde gefragt, was ihnen zu dem Wort „Dekadenz“ einfällt. Alle haben etwas anderes gesagt, aber es hat immer irgendwie was mit mir zu tun gehabt. Laut Duden heißt es ja „Untergang“, und dann war für mich klar: Die Titanic wird wahrscheinlich nicht an Erfolge wie „Rock Me Amadeus“ anschließen können, aber ich glaube schon, dass es ein kräftiges Lebenszeichen sein wird. Die „Titanic“ befasst sich auf jeden Fall kritisch mit der Gesellschaft, die glaubt, dass ihr im Fallen die Flügel wachsen, und ich meine, dieser Gesellschaft gehören wir auch an!”


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1995 experimentierte Falco mit Techno-Sounds. Die Single „Mutter, der Mann mit dem Koks ist da“, ist ein alter Berliner Gassenhauer aus dem Jahr 1920, den Falco als Techno-Version unter dem Pseudonym „T>>MA“ auf den Markt brachte, um so einer erneuten Niederlage zu entgehen und sich selbst den Erfolgsdruck zu nehmen. Wäre der Song gefloppt, wen hätte das letztendlich interessiert? Aber das Gegenteil trat ein. Ein halbes Jahr später stürmte der Titel die Charts und Falco war wieder über Nacht in aller Munde. Falco über Techno: „Natürlich ist Techno nicht meine Musik… wer aber Techno als momentanen, temporären Zustand versteht, der hat es leider nicht verstanden: Techno ist die originäre Jugendkultur der 90er“! Im Sommer 1996 kam die Single „Naked“ (Falco feat. T>>MB) auf den Markt, um so die Erfolgsaussichten des neuen Albums „Egoisten“ (so der ursprüngliche Titel von „Out Of The Dark“) zu lancieren. In Österreich gelangte sie bis auf Platz 4. In Deutschland landete Falco wieder einen Flop. Er entschied die Veröffentlichung auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Somit blieb „Naked“ die letzte Veröffentlichung zu Falcos Lebzeiten.


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Privat hatte Falco ebenfalls kein Glück. Er lernte das kanadische Fotomodell Caroline Perron kennen, mit der er schnell Heiratspläne schmiedete. Aber auch diese Beziehung scheiterte kurz vor seinem 40-zigsten. 1997 lernte Falco seine letzte Freundin, die Studentin Andrea kennen. Aber auch diese Beziehung scheiterte – Falco wurde im Januar 1998 von ihr verlassen. Anlässlich seines 40-zigsten Geburtstag 1997, gab Falco ein riesiges Fest und gestattete seinen zahlreich geladenen Gästen, unter denen sich auch Ex-Formel Eins Star Niki Lauda befand, ein Preview auf das neue Album. Niki Lauda wurde im Laufe der Jahre zu einem sehr engen Freund von Falco, und benannte später eine Boeing 737 nach ihm. Falco alias Johann Hölzel benannte sich nach dem Skispringer Falko Weißpflog und stellte sich bei Auftritten der „Hallucination Company“ als Falco Gottehrer vor. Aber nach einiger Zeit kürzte er sein Pseudonym und nannte sich fortan nur noch „Falco“. Warum er sich ausgerechnet für diesen Namen entschied, erklärte er so: „Also ich glaube, wenn du Hans Hölzel heißt und 1981 im Musikgeschäft antreten willst, dann kannst du damit keinen Preis gewinnen. Falco war eine gute Idee, nicht? Ein deutscher Name, der damals, 1980, gut in die Landschaft gepasst hat, der aber trotzdem internationalen Charakter hatte, und ich hatte keine Ahnung, so wirklich, vom Kopf her, wie groß das Ding werden wird“! Seinen letzten offiziellen Live-Auftritt hatte Falco in der Excalibur City Silvester 1997. Nur wenig später Anfang 1998 flog Falco in die Dominikanische Republik, die von nun an seine karibische Wahlheimat wurde. Später folgte seine geliebte Mutter ihm in die Dominikanische Republik.


Falco – ein Leben auf der Überholspur

Er schmiedete bereits neue Pläne, feilte an einem neuen Album. Falco dazu: „Die Frage ist nicht, was ich dort mache, sondern was lasse ich hier für einen Blödsinn in der Zeit aus.” Zu einer Veröffentlichung sollte es nicht mehr kommen. Am 6. Februar 1998 nahm das Leben des Falco alias Johann Hölzel ein jähes Ende. Er starb bei einem Autounfall nahe der Stadt Monte Llano. Sein Geländewagen wurde von einem Bus gerammt – Falco war sofort tot. Pathologen des dominikanischen Instituto de Patología Forense de la Ciudad de Santiago stellten fest, dass Falco erst im letzten Moment die Gefahr eines Unfalls erkannt haben soll. Wahrscheinlich war der Grund dafür sein hoher Alkohol – und Drogenmissbrauch. Bei der Obduktion wurden ein Blutalkoholwert von 1,5 ‰ und große Mengen an Kokain sowie Marihuana nachgewiesen. Es keimten bald Gerüchte, dass Falco Selbstmord begangen habe. Letztendlich wurde von Vielen seine Textzeile „Muss ich denn sterben, um zu leben?“ aus dem Titel „Out Of The Dark“, als Ankündigung seines vermeintlichen Selbstmordes gedeutet. Das kann aber wiederum nicht den Tatsachen entsprechen, da der Titel bereits einige Jahre vor Falcos Tod entstanden war.


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Falcos sterbliche Überreste wurden nach Österreich überführt. Er wurde auf dem Wiener Zentralfriedhof in einem ehrenhalber gewidmeten Grab (Gruppe 40, Nummer 64) beerdigt. Über 4000 Fans gaben ihm das letzte Geleit. Seine Sargträger waren keine Geringeren als die Mitglieder der Wiener Motorrad-Rocker „Outsider Austria“, die 1985 im Video zu „Rock Me Amadeus“ seine Bodyguards darstellten. Wie bei allen Rockidolen, wurde auch Falcos Grab zur Pilgerstätte. Jahre nach seinem Tod werden noch immer Blumen hinterlegt und Kerzen angezündet. Ferner befindet sich ein gläserner Schrein am Fußende des Grabes. Nur wenige Wochen nach seinem Tod wurde das Album „Out Of The Dark“ veröffentlicht. Das Album stieg in Österreich auf Platz 1 ein und blieb drei Monate lang in den Charts.


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In Deutschland hielt es sich fast ein Jahr in den Top 100. Das Album wurde allein in Deutschland und Österreich zwei Millionen Mal verkauft, die gleichnamige Single über 3,5 Millionen Mal. Es folgten noch weitere posthume Veröffentlichungen, darunter das Album „Verdammt, wir leben noch“ mit bisher unveröffentlichten Titeln. So bekommt Falcos Textzeile aus dem Song „Out Of The Dark“ wieder eine ganz neue Bedeutung: „Muss ich denn sterben, um zu leben?“ Denn erst nach seinem Tod erlangte Falco den Ruhm zurück, an dem er so verzweifelt gearbeitet hatte. Sein Leben war geprägt von Misserfolgen, ständigen Selbstzweifeln, und der unerbitterlichen Suche nach Liebe und Anerkennung. Letzteres bekam er nur von seiner geliebten Mutter. Ein Künstler, innerlich zerrissen, der seine Ängste mit Alkohol und Drogen betäubte.


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In einem Interview antwortete er auf die Frage, ob er in einer Spaltung zwischen der Person Hans Hölzel und Falco lebe: „Wenn mich ein intelligenter Medienkollege fragt, Falco, jetzt sag uns einmal ganz klar: wieviel von dir ist Falco und wieviel Hans Hölzel? kriege ich einen schizoiden Anfall“! Nach außen hin wirkte Falco kühl, exzentrisch, unnahbar. Man liebte oder aber hasste ihn. Ein „Dazwischen“ konnte es nicht geben. Kaum ein anderer Künstler im deutschsprachigen Raum spaltete die Nation so sehr, wie Falco. Er war ein Genie, der schon früh neue Trends setzte, aber sich ständig selber im Weg stand. Falco war der „Amadeus“ der 80-ziger. Ein Ausschnitt aus seinem Text von „Rock me Amadeus“ sagt alles! „Er war ein Punker, und er lebte in der großen Stadt, es war in Wien, war Vienna, wo er alles tat. Er hatte Schulden, denn er trank, doch ihn liebten alle Frauen. Und jede rief: Come and rock me Amadeus. Er war Superstar. Er war populär. Er war so exaltiert, because er hatte Flair. Er war ein Virtuose. War ein Rockidol. Und alles rief: Come and rock me Amadeus.“ Und er rockt noch weiter – in den Herzen seiner Fans!

 

Quelle: Wikipedia, Bildquelle: Youtube, Wikipedia


FALCO – Seine Hits – DER TRAILER

 

 

 


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