„Einwanderung gestalten NRW“

„Einwanderung gestalten NRW“

Stadt Köln will sich an landesweitem Förderprojekt beteiligen

 

Die Stadt Köln will sich am Förderprojekt des Landes NRW „Einwanderung gestalten NRW“ beteiligen. Eine entsprechende Beschlussvorlage für die nächste Sitzung des Rates am 4. April 2017 wurde nun auf den Weg gebracht. Ziel des für die Laufzeit vom 1. April 2017 bis zum 31. März 2019 befristeten Projekts ist es, die Zusammenarbeit aller vor Ort an der Integration zugewanderter Menschen beteiligten Institutionen und Behörden in den Kommunen zu verbessern. Das Konzept der Verwaltung sieht vor, in einer ersten Phase allein reisenden Menschen im Alter von 18 bis 25 Jahren mit positiver Bleiberechts-Perspektive den Übergang in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu erleichtern. Es geht zurzeit um etwa 4.500 Personen.

 

Dies soll vor allem durch eine engere Vernetzung und den niedrigschwelligen Zugang zu Angeboten verwaltungsinterner und -externer Akteure vor Ort erreicht werden. So werden die Teilhabe- und Integrationschancen geflüchteter Personen verbessert. Zunächst sollen dafür bestehende Kooperationen ausgebaut, die Kommunikationswege verkürzt und rechtliche Rahmenbedingungen, soweit möglich, verbessert werden. Verfahrensabläufe werden gestrafft.

 

„Wir haben uns zum gemeinsamen Ziel gemacht, unsere Angebote für die zu uns gekommenen Menschen ihrer besonderen Situation und Lebenslage entsprechend zu gestalten.“, sagt Hans Oster, Flüchtlingskoordinator der Stadt Köln. „Dabei orientieren wir uns an den Kunden und müssen unser Handeln als Stadt so effizient wie nur möglich organisieren.“ Das Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ steht im Kontext der Kölner Verwaltungsreform, die Grundlage für eine praxisorientierte und fachübergreifende Arbeitsstruktur von Ämtern und Dienststellen schaffen wird.

 

Neben der Stadt Köln sind das Jobcenter Köln, die Agentur für Arbeit und freie Träger der Wohlfahrtspflege sowie örtliche Willkommensinitiativen die wichtigsten Kooperationspartner für das Modellprojekt. Es wird zu 90 Prozent aus Landesmitteln finanziert. Der städtische Eigenanteil liegt bei 10 Prozent (rund 58.000 Euro). „Einwanderung gestalten NRW“ wird von der Frankfurt University of Applied Sciences extern wissenschaftlich begleitet. Die Projektleitung soll beim Referat Flüchtlingskoordination im Büro der Oberbürgermeisterin angesiedelt werden.

 

 

 

Quelle: Stadt Köln, Bildrechte: KNJ/Martina Uckermann

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