Cheryl Shepard: „Warum ich Fremdgehen in Ordnung finde“!

Cheryl Shepard: „Warum ich Fremdgehen in Ordnung finde“!

Sie führen ein ganz besonderes Beziehungsmodell: TV-Star Cheryl Shepard (52) und ihr Mann Nikolaus Okonkwo (54). Im Interview sprechen die Beiden über ihre offene Partnerschaft und Ehrlichkeit in der Beziehung. „Mein Mann sagte mir vor 20 Jahren: Ich möchte dein letzter Mann sein, aber nicht dein letzter Liebhaber“, beschreibt Cheryl ihre schon 20 Jahre andauernde Beziehung zu Nikolaus. „Ein Großteil der Menschen hat sich ganz schön viele Verbote auferlegt. Auch Verbote für Dinge, die ihnen wichtig sind. Angenommen, Nikolaus hätte zu mir gesagt: Du darfst nie wieder Nudeln essen. Dann hätte ich vielleicht gedacht: Okay, es gibt ja auch noch Reis und Kartoffeln… Aber irgendwann hätte ich doch wieder Nudeln essen wollen.“ Bereits zu Beginn ihrer Beziehung entschieden sich die Beiden dazu, nicht monogam zu leben.

Ehrlichkeit ist ihnen wichtiger als körperliche Treue.

Regeln gibt es trotzdem. „Die wichtigste Regel ist, dass wir miteinander im Gespräch bleiben! Ich will in einer realen Welt leben und nicht belogen werden. Mein Instinkt ist sehr gut. Wenn ich spüre, dass es bei Nikolaus eine andere Frau gibt oder mehrere gleichzeitig, dann irritiert mich das, wenn mein Mann beteuert: Stimmt nicht! Er ist im Übrigen genauso feinfühlig wie ich und hat auch eine gute Trefferquote. Versteckspiele haben wir nicht nötig, das schwächt uns. Wir haben das schon oft genug ausprobiert!“ Ehrlichkeit ist ihnen wichtiger als körperliche Treue. „Wenn man ehrlich zueinander ist, hat man auch die Chance, stopp zu rufen. Dann kann man sagen: Moment, ich fühle mich gerade nicht wohl dabei.“

„Ich möchte mein Selbstwert nicht daran festmachen, was Cheryl tut oder nicht.“

Doch funktioniert so eine Beziehung wirklich komplett ohne Eifersucht? Nicht ganz, gibt Nikolaus zu. „Wenn ich das Gefühl an mich herankommen lasse, merke ich aber: Das hat nichts mit meinem Partner zu tun, sondern mit mir selbst! Mir geht es dann schlecht, wenn ich denke: ‚Oh, jetzt ist sie mit diesem tollen Typen zusammen, und ich sitze hier alleine.‘ Ich möchte mein Selbstwert nicht daran festmachen, was Cheryl tut oder nicht.“ Für die Zukunft möchten sie nicht viel ändern. „Vieles darf so bleiben, wie es ist“, so Cheryl. „Wir haben viele kleine Pflänzchen gepflanzt. Ich hoffe, dass in zehn Jahren starke Bäume daraus gewachsen sind und wir neue Setzlinge gewinnen können.“

 

 

 

 

 

Quelle: MEINS, Bildrechte/Fotocredit: 9EkieraM1/Wikipedia

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