Auf in die Welt: USA-Aufenthalte sind bei jungen Leuten weiter sehr gefragt

Auf in die Welt: USA-Aufenthalte sind bei jungen Leuten weiter sehr gefragt

USA-Aufenthalte junger Menschen aus Deutschland sind unverändert machbar, gute Vorbereitung ist wichtig – viele Stipendien für USA

Immer mehr Schülerinnen, Schüler und Abiturienten haben Fernweh. Sie wollen ins Ausland gehen, andere Länder und Kulturen erleben und etwas für ihre Sprachkenntnisse tun. Das Ziel ist zumeist der Klassiker: ein „High School“-Aufenthalt in den USA.

Was spricht für die USA als Ziel für einen Schüleraustausch, einen Aufenthalt nach der Schule oder gar ein Studium? „USA-Aufenthalte junger Menschen aus Deutschland sind unverändert gut machbar, da sich für Deutsche an den Bedingungen nichts geändert hat“ berichtet Dr. Michael Eckstein. Er ist Vorsitzender der Deutschen Stiftung Völkerverständigung, die den Schüler- und Studentenaustausch bundesweit fördert und den Markt intensiv beobachtet. Er nennt die wichtigsten Punkte, die für die USA sprechen

1.    Erster Punkt ist die Faszination dieses Landes, das nicht nur so viel größer ist als Deutschland, sondern auch sehr vielfältig ist: Das beginnt mit den Klimazonen, der atemberaubenden Natur und den Metropolen von New York bis San Francisco.

2.    Nur mit einem längeren Aufenthalt kann man das „echte Leben“ der Amerikaner kennen lernen – jenseits von Fernsehbildern und Urlaubsberichten.

3.    Die Sprache beherrscht man nach einigen Monaten so gut, dass die jungen Leute fließend Englisch sprechen und schreiben können – manche Austauschschüler träumen auch auf Englisch.

4.    Die Jugendlichen gewinnen an Weltoffenheit, zumal sie in den USA erleben, wie das Zusammenleben in einer multikulturell beeinflussten Gesellschaft funktioniert.

5.    Durch das Leben in den USA bekommt man auch den Vergleich zu Deutschland und eine ganz neue Sicht auf Deutschland, die eigene Familie und die Schule.

6.    Wer in den USA einen Schüleraustausch macht, kann neue Freundschaften und neue persönlichen Verbindungen gewinnen, die für ein ganzes Leben wirken. Die meisten Austauschschüler haben nach ihrer Rückkehr eine „zweite Familie“ in den USA.

7.    Auslandserfahrungen, interkulturelle Kompetenz und die Sprachkenntnisse sind heute auch für Studium und Beruf wichtige Pluspunkte. Das nützt selbst dann, wenn die Jugendlichen nicht planen, später im Ausland zu leben. Die deutsche Wirtschaft hat viele Kunden im Ausland und daher wird für viele Jobs der „internationale Blick“ immer wichtiger.

8.    Für deutsche Abiturienten gibt es viele Möglichkeiten, ihre Ausbildung nach der Schule in den USA fortzusetzen oder neue Erfahrungen zu sammeln: Au Pair, Demi Pair, Praktika, Sprachreisen, Studium sowie Work and Travel. Wer als Austauschschüler bereits in den USA war, hat es dann leichter.

9.    Schüleraustausch an einer staatlichen High School in den USA mit Unterbringung in einer Gastfamilie – das ist das klassische USA-Jahr – ist relativ preisgünstig. Das kostet deutlich weniger als die Programme in die anderen englischsprachigen Länder.

10. In den USA gibt es auch vielfältige Studienangebote, die deutschen Studenten offen stehen. Die Spannbreite reicht von den praxisbezogenen Colleges bis zu den Universitäten mit Weltruf, wie etwa Harvard.

11. Für die USA-Programme – ob Schüleraustausch oder Studium – gibt es viele Stipendien.

Wer 2018/19 ins Ausland will, sollte jetzt mit der Vorbereitung starten, damit die Zeit für eine fundierte Entscheidung reicht und man noch die breite Auswahl hat. Aber: Wo bekommt man gute, verlässliche Informationen und einen guten Vergleich der Angebote? In jedem Falle sollte man persönlich mit mehreren seriösen Anbietern sprechen. Dafür gibt es bundesweit die „Auf in die Welt“-Messen der gemeinnützigen Deutschen Stiftung Völkerverständigung.

Am 03.03.2018 findet in Köln die AUF IN DIE WELT-Messe Rheinland für Schüleraustausch und internationale Bildung statt. Die Messe umfasst eine Ausstellung der führenden seriösen Anbieter und Beratungsinstitutionen sowie Erfahrungsberichte und Vorträge von Fachleuten. Das amerikanische Generalkonsulat wird über die aktuellen Bedingungen für USA-Aufenthalte informieren. Die Messe zeigt Wege in rund 50 Länder weltweit. Die Stiftung gibt Tipps zu Stipendien im Wert von mehr als 300.000 Euro und anderen Finanzierungsmöglichkeiten.

Die Messe wird am 03.03.2018 von 10 bis 16 Uhr in der Königin-Luise-Schule, Alte Wallgasse 10, 50672 Köln geöffnet sein. Der Eintritt ist frei. Informationen zur Messe gibt es unter www.aufindiewelt.de. Im Internet gibt die Stiftung ebenfalls umfangreiche Informationen zu Auslandsaufenthalten für junge Leute: www.schueleraustausch-portal.de.

Quelle: Deutsche Stiftung Völkerverständigung, Archivbilder

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